Verleihung des Hermann-Schmidt-Preises 2025

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Künstliche Intelligenz in der beruflichen Bildung: Drei Projekte ausgezeichnet

»Künstliche Intelligenz in der beruflichen Bildung – Innovationen für Aus- und Weiterbildung« - so lautete das Thema des Wettbewerbs um den »Hermann-Schmidt-Preis 2025«. Für ihre herausragenden Konzepte und Modelle wurden drei Projekte aus Augsburg, Weinheim und Troisdorf ausgezeichnet.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) identifizierte und prämierte drei herausragende Projekte aus Augsburg, Weinheim und Troisdorf, die beispielhafte Konzepte und Modelle entwickelt und in der Praxis erfolgreich umgesetzt haben.

Die Wahl des Wettbewerbsthemas erfolgte vor dem Hintergrund, dass KI längst in der Arbeits- und Berufswelt angekommen ist – von automatisierten Assistenzsystemen über intelligente Wartungssoftware bis hin zur datengetriebenen Produktionssteuerung. Die berufliche Bildung steht somit vor der Herausforderung, Auszubildenden und Fachkräften die entsprechenden Kompetenzen und Qualifikationen frühzeitig zu vermitteln.

Hintergrund
Mit dem seit 1996 verliehenen Hermann-Schmidt-Preis hat sich das BIBB das Ziel gesetzt, auf innovative Ansätze in der Berufsbildungspraxis aufmerksam zu machen, diese zu fördern und als gute Beispiele zur Nachahmung zu empfehlen. Namensgeber ist der frühere Präsident des BIBB, Prof. Dr. Hermann Schmidt, der das Institut von 1977 bis 1997 leitete. Die Preisverleihung fand vor mehr als 150 Teilnehmenden aus Politik, Wissenschaft und Praxis am 27. Januar 2026 auf der Bildungskonferenz »Zukunft gestalten: Künstliche Intelligenz in der beruflichen Bildung« im BIBB in Bonn statt.


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