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Corona: Auch der DAAD reagiert

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DAAD ergreift Maßnahmen zum Umgang mit dem Corona-Virus 

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) reagiert auf die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Deutschland. Alle größeren Veranstaltungen werden zunächst bis Ende April abgesagt, Dienstreisen eingeschränkt oder durch digitale Formate ersetzt. Im Fokus der Maßnahmen stehe der Schutz von Stipendiat*innen, beteiligten Partnern und Beschäftigten sowie der möglichst reibungslose Fortgang des Fördergeschäfts.

Der DAAD hat beschlossen, alle Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmer*innen im Inland für März und April abzusagen und Dienstreisen auf ein Mindestmaß zu beschränken. Dazu gehören beispielsweise große Stipendiaten- und Alumnitreffen. »Als weltweit größte Förderorganisation für den internationalen wissenschaftlichen Austausch wollen wir so dazu beitragen, die Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verlangsamen«, sagte DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee. Der Schutz von Geförderten, Mitarbeiter*innen in Partnerorganisationen und DAAD-Beschäftigten stehe bei allen Maßnahmen klar im Vordergrund.

Zur Sicherung des Fördergeschäfts setzt der DAAD verstärkt auf digitale Unterstützung, insbesondere beim Thema Stipendien und in der Projektförderung. Bei Begutachtungen, Auswahlsitzungen oder Dienstreisen kommen vermehrt Videokonferenzen zum Einsatz. Auch für geplante Großveranstaltungen in den kommenden Monaten ist der stärkere Einsatz von innovativen digitalen Formaten wie Webinaren oder virtuellen Messen geplant.

Die für den akademischen Austausch unerlässliche Reisetätigkeit schränkt der DAAD mit Blick auf das Coronavirus ein: Beschäftigte dürfen aktuell nicht in Länder reisen, in denen die vom Robert Koch-Institut identifizierten Risikogebiete liegen, oder die eine Quarantäne für Reisende aus Deutschland vorsehen. Die Beschränkung gilt auch für alle Geförderten des DAAD. Seine Stipendiat*innen in Ländern mit Risikogebiet hatte der DAAD bereits zur Ausreise aufgefordert oder ihnen die Ausreise freigestellt. Grundsätzlich ruft er dazu auf, vor Antritt einer Reise die Deutsche Botschaft im Zielland zu kontaktieren, um abzuklären, ob und welche Maßnahmen für Reisende aus Deutschland zu erwarten sind.

Die weitere Entwicklung beobachtet der DAAD intensiv und wird seine Maßnahmen bei entsprechender Notwendigkeit anpassen.