KI-Ära prägt das Jahr 2025
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Technologischer Wandel im Mittelpunkt
Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) wählte »KI-Ära« zum »Wort des Jahres« 2025, weil der Begriff einen grundlegenden technologischen Umbruch markiert.
Künstliche Intelligenz beeinflusst zunehmend Arbeitsprozesse, Kommunikation und gesellschaftliche Entscheidungen. Die Wahl zeigt, wie stark KI das öffentliche Denken prägt.
Funktion des »Wort des Jahres«
Seit 1977 dokumentiert die GfdS, welche Begriffe Debatten formen. Entscheidend sind gesellschaftliche Relevanz, Symbolkraft und Verständlichkeit. Das Wort soll verdichten, welche Themen ein Jahr bestimmen.
Kriterien der Jury
- Bedeutsamkeit: Abbildung zentraler gesellschaftlicher Diskussionen.
- Symbolkraft: Spiegel der Stimmungslage. Für »KI-Ära« sah die Jury eine historische Zäsur.
- Verständlichkeit: Prägnanz und breite Zugänglichkeit.
Die wichtigsten Begriffe 2025
Die Top 10 zeigen die Spannbreite öffentlicher Themen:
- 1. Platz: »KI-Ära« – Symbol eines epochalen Wandels.
- 2. Platz: »Deal« – Sinnbild politischer Verhandlungen.
- 3. Platz: »Land gegen Frieden« – Ausdruck internationaler Konflikte.
- 4. Platz: »Sondervermögen« – Debatten über ein 500-Milliarden-Paket.
Weitere Begriffe wie »Wehrdienst-Lotto«, »Drohnisierung« oder »Wohlstandsverlust« beleuchten sicherheitspolitische und wirtschaftliche Sorgen sowie kulturelle Dynamiken.
Bedeutung der Auswahl
Die Liste fungiert als kondensierte Jahreschronik. Sie zeigt, wie technologische Entwicklungen, geopolitische Konflikte, wirtschaftliche Herausforderungen und gesellschaftliche Trends das Jahr 2025 prägten. Sprache wird so zum Archiv gesellschaftlicher Realität.
Fazit
»KI-Ära« steht für einen tiefgreifenden Wandel. Das »Wort des Jahres« bietet Orientierung und verweist auf Themen, die das kollektive Bewusstsein formen.
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