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Beschreibungen/Informationen zu relevanten Abkürzungen und Fachbegriffen

AUSWAHL

Begriff Definition
Future Skills

»Future Skills«: Fähigkeiten, die in der zukünftigen Arbeitswelt entscheidend sein werden.

Diese »Zukunftskompetenzen« umfassen technologische, methodische und soziale Kompetenzen, die notwendig sind, um sich an den schnellen Wandel der Digitalisierung und Globalisierung anzupassen.

Zu den wichtigsten Bereichen zählen digitale Kompetenzen, Problemlösungsfähigkeiten, Kreativität, kritisches Denken sowie die Fähigkeit zur Zusammenarbeit.

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Synonyme - FutureSkills, Future-Skills
Generation Alpha

Generation Alpha

Der Begriff ist ein Teil einer sogenannten Generationenbezeichnung, die bestimmte Geburtsjahrgänge und die damit verbundenen gesellschaftlichen und kulturellen Prägungen definiert. Sie helfen, Menschen anhand ihrer Geburtsjahre grob in Gruppen zu unterteilen, die ähnliche historische, soziale und technologische Einflüsse erlebt haben.

Generation Alpha umfasst die Jahrgänge ab etwa 1997 bis Mitte der 2010er Jahre.

Diese Generation ist von Beginn an in eine digitale Welt hineingeboren und vertraut mit sozialen Medien und mobilen Technologien.

Sie gilt als technikaffin, sozial bewusst und legt viel Wert auf individuelle Selbstverwirklichung.

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Synonyme - Gen Alpha, GenAlpha, GenA, Gen A
Generation X

Generation X

Der Begriff ist ein Teil einer sogenannten Generationenbezeichnung, die bestimmte Geburtsjahrgänge und die damit verbundenen gesellschaftlichen und kulturellen Prägungen definiert. Sie helfen, Menschen anhand ihrer Geburtsjahre grob in Gruppen zu unterteilen, die ähnliche historische, soziale und technologische Einflüsse erlebt haben.

Generation X: Diese Generation wurde etwa zwischen 1965 und 1980 geboren.

Sie wuchs in einer Zeit auf, die durch wirtschaftliche Unsicherheiten, den Kalten Krieg und die zunehmende Verbreitung von Technologie geprägt war.

Generation X gilt oft als unabhängig und pragmatisch.

 

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Synonyme - GenX, Gen X, GenerationX
Generation Y

Generation Y

Der Begriff ist ein Teil einer sogenannten Generationenbezeichnung, die bestimmte Geburtsjahrgänge und die damit verbundenen gesellschaftlichen und kulturellen Prägungen definiert. Sie helfen, Menschen anhand ihrer Geburtsjahre grob in Gruppen zu unterteilen, die ähnliche historische, soziale und technologische Einflüsse erlebt haben.

Die Millennials, geboren zwischen 1981 und 1996, sind die erste Generation, die in einer stark digitalisierten Welt aufwuchs.

Sie sind oft gut ausgebildet und stellen hohe Ansprüche an Work-Life-Balance und soziale Verantwortung.

Sie erlebten den Übergang von der analogen zur digitalen Welt und waren Zeugen bedeutender Ereignisse wie der globalen Finanzkrise von 2008.

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Synonyme - Millennials, GenerationY, Gen Y, GenY
Generation Z

Generation Z

Der Begriff ist ein Teil einer sogenannten Generationenbezeichnung, die bestimmte Geburtsjahrgänge und die damit verbundenen gesellschaftlichen und kulturellen Prägungen definiert. Sie helfen, Menschen anhand ihrer Geburtsjahre grob in Gruppen zu unterteilen, die ähnliche historische, soziale und technologische Einflüsse erlebt haben.

Generation Z umfasst die Jahrgänge ab etwa 1997 bis Mitte der 2010er Jahre.

Diese Generation ist von Beginn an in eine digitale Welt hineingeboren und vertraut mit sozialen Medien und mobilen Technologien.

Sie gilt als technikaffin, sozial bewusst und legt viel Wert auf individuelle Selbstverwirklichung.

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Synonyme - GenerationZ, GenZ, Gen Z
Generative Künstliche Intelligenz

Generative Künstliche Intelligenz (GenAI)

Ein fortgeschrittenes Konzept in der Künstlichen Intelligenz (KI), das darauf abzielt, Maschinen zu befähigen, originelle und kreative Inhalte zu generieren.

Im Kern von GenAI stehen einige Schlüsselelemente:

  1. Maschinelles Lernen und Deep Learning

  2. Datenverständnis

  3. Kreativität und Innovation

  4. Anwendungsbereiche

  5. Ethik und Verantwortung

Zusammengefasst ist GenAI ein dynamisches und schnell wachsendes Feld, das die Grenzen dessen erweitert, was mit Hilfe von KI in Bezug auf Kreativität und Inhaltsproduktion möglich ist. Es bietet spannende Möglichkeiten, stellt aber auch neue Herausforderungen in Bezug auf ethische und gesellschaftliche Aspekte dar.

Siehe auch: ► KI

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Synonyme - GenAI, GenKI, Gen KI, Gen AI, Generative KI, (GenKI),
Grundbildung

Grundbildung

Der Begriff bezeichnet die Gesamtheit grundlegender Fähigkeiten und Kenntnisse, die Menschen benötigen, um ihr privates, berufliches und gesellschaftliches Leben selbstbestimmt zu gestalten und weiter lernen zu können.

Grundbildung geht über reine Alphabetisierung hinaus und umfasst unter anderem schriftsprachliche, numerische, digitale, soziale, gesundheitliche und finanzielle Kompetenzen.

Ziel ist es, insbesondere Erwachsenen mit Bildungsbenachteiligungen Orientierung, Handlungsfähigkeit und Teilhabe in einem komplexen Alltag zu ermöglichen. 


siehe auch:
 
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Synonyme - Grundbildung
IKT

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)

IKT wie Internet und Mobilfunk erleichtern die Kommunikation im Alltag, machen Wissen zugänglich, eröffnen neue Austauschmöglichkeiten, ermöglichen die Erschließung neuer Märkte und erleichtern die Datenverwaltung.

IKT-Anwendungen umfassen sowohl Geräte (z.B. Computer, Mobiltelefone, Radio) und Programme (z.B. E-Mail, Software) als auch ganze Infrastrukturen und Netzwerksysteme (z.B. Internet).
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Synonyme - Informations- und Kommunikationstechnologien, IKT-
IT

Informationstechnik bzw. Informations Technology (IT)

Die IT umfasst Technologien zur elektronischen Datenverarbeitung (EDV) und die dazugehörige Hard- und Software. Sie ist in Bereichen wie Verwaltung, Organisation und Unterhaltung unverzichtbar.

Wichtige Grundlagen der IT sind digitale Mikroelektronik, Softwaretechnik und EDV-Organisation. Die wissenschaftliche Basis bildet die Informatik, die die Entwicklung und Optimierung dieser Technologien erforscht.

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Synonyme - Informationstechnik, Informations Technology
IT-WBS

IT-WBS (IT-Weiterbildungssystem)

Das IT-WBS ist ein umfassendes Konzept, das darauf abzielt, Fachkräfte in der Informationstechnologie durch gezielte Schulungen weiterzubilden.

Es deckt zentrale IT-Bereiche wie Programmierung, Netzwerktechnik, IT-Sicherheit und Datenanalyse ab.

Der Fokus liegt darauf, IT-Expert*innen auf die ständig wachsenden Anforderungen der Branche vorzubereiten. Hierzu kombiniert das System verschiedene Lernmethoden wie Präsenzveranstaltungen, E-Learning und praxisnahe Übungen.

Sowohl Berufseinsteiger*innen als auch erfahrene IT-Profis sollen durch das IT-WBS ihre Kompetenzen kontinuierlich ausbauen, um den technologischen Wandel aktiv mitgestalten zu können.

► BIBB-Infoseite zum IT-WBS ...

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Synonyme - IT-Weiterbildungssystem
KI

Künstliche Intelligenz (KI)

KI bezeichnet die Fähigkeit von Maschinen, menschenähnliche kognitive Funktionen wie Lernen, Problemlösen und Entscheidungsfindung zu übernehmen. Dies wird durch Algorithmen, Datenverarbeitung und maschinelles Lernen ermöglicht.

KI-Systeme analysieren große Datenmengen, erkennen Muster und treffen auf dieser Basis Entscheidungen, ohne explizit programmiert zu sein. Sie kommen in Bereichen wie Spracherkennung, autonomes Fahren oder medizinischer Diagnose zum Einsatz.

KI zielt darauf ab, Aufgaben zu automatisieren und Prozesse effizienter zu gestalten.

Siehe auch: ► GenAI

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Synonyme - AI, KI, Künstliche Intelligenz
KMU

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Diese Betriebe haben eine bestimmte Größe, die in der Regel durch die Anzahl der Beschäftigten und den Jahresumsatz oder die Jahresbilanzsumme definiert wird.

In Europa gelten Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von maximal 50 Millionen Euro als KMU.

Die Aufgaben von KMU umfassen die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Förderung von Innovationen sowie die Stärkung der lokalen Wirtschaft. Sie spielen eine zentrale Rolle in vielen Volkswirtschaften, da sie oft flexibel agieren und auf spezifische Marktbedürfnisse eingehen können.

KMU sind häufig in Nischenmärkten tätig und tragen durch ihre Anpassungsfähigkeit zur Wettbewerbsfähigkeit bei.

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Synonyme - Kleine und mittlere Unternehmen
Lebenslanges Lernen (LLL)

Lebenslanges Lernen

Lebenslanges Lernen bezeichnet das formale, nicht-formale und informelle Lernen während des gesamten Lebenslaufs. Ziel ist es, Wissen, Fertigkeiten und Kompetenzen unter einer persönlichen, bürgerschaftlichen, sozialen oder beschäftigungsbezogenen Perspektive kontinuierlich zu verbessern. In einer sich schnell wandelnden Arbeitswelt und Gesellschaft bildet es die Grundlage für individuelle Teilhabe und berufliche Beschäftigungsfähigkeit.

Dimensionen des Lernens
Das Konzept bricht die traditionelle Trennung zwischen Bildungs- und Erwerbsphase auf. Es umfasst das »formale Lernen« in Schulen oder Hochschulen, das »nicht-formale Lernen« in organisierten Kontexten wie Weiterbildungen im Betrieb sowie das »informelle Lernen« im Alltag oder am Arbeitsplatz. Durch diese ganzheitliche Betrachtung wird anerkannt, dass Kompetenzerwerb nicht mit dem ersten Berufsabschluss endet, sondern als lebensbegleitender Prozess notwendig ist, um auf technologische und gesellschaftliche Transformationen zu reagieren.

Abgrenzung und politische Einordnung
Vom Begriff der »Erwachsenenbildung« grenzt sich das Lebenslange Lernen durch seine zeitliche Reichweite ab, da es bereits in der frühen Kindheit beginnt. Es ist zudem ein zentraler Bestandteil der europäischen Bildungsstrategie und eng mit Instrumenten wie dem »Europäischen Qualifikationsrahmen« (EQR) verknüpft, die darauf abzielen, auch non-formal erworbene Kompetenzen sichtbar und vergleichbar zu machen. 


 

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Synonyme - LLL, Lebensbegleitendes Lernen, lifelong learning
Lerntypen

Lerntyp | Lerntypus

Der Begriff beschreibt individuelle Präferenzen beim Aufnehmen und Verarbeiten von Informationen. Häufig unterscheidet man zwischen visuellen, auditiven, haptischen und intellektuellen Lerntypen.

Visuelle Lernende bevorzugen Bilder und Grafiken, auditive Lernende das Hören von Informationen, haptische Lernende praktische Erfahrungen, und intellektuelle Lernende setzen auf kritisches Denken und Reflexion.

Allerdings wird dieses Modell oft kritisiert, da viele Menschen mehrere Sinneskanäle gleichzeitig nutzen und nicht eindeutig einem Typ zugeordnet werden können.

Es empfiehlt sich daher, verschiedene Lernmethoden auszuprobieren, um den individuell effektivsten Ansatz zu finden.

►vgl.: BildungsSpiegel-Artikel

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Synonyme - Lerntypus, Lerntyp
Literalität

Literalität

Der Begriff bezeichnet die Fähigkeit eines Individuums, lesen und schreiben zu können, sowie die damit verbundenen kognitiven, emotionalen und sozialen Kompetenzen, die für den souveränen Umgang mit Schrift und Text erforderlich sind.

Dies geht über die reine Alphabetisierung hinaus und umfasst:

  • Umfassendes Textverständnis
    Die Fähigkeit, Texte nicht nur zu entschlüsseln, sondern sie inhaltlich zu verstehen, zu interpretieren und zu bewerten.
  • Schriftsprachliche Handlungskompetenz
    Die notwendige Kompetenz, um sich in einer schriftbasierten Gesellschaft orientieren und aktiv teilnehmen zu können (z.B. Formulare ausfüllen, E-Mails verfassen, digitale Medien nutzen).

Literalität ist demnach die Grundvoraussetzung für die gesellschaftliche, berufliche und kulturelle Teilhabe in einer modernen Welt.

 


siehe auch:
 
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Synonyme - Literalität
Master

Definition Master

Der Begriff Master beschreibt einen postgradualen akademischen Abschluss, der in der Regel nach einem erfolgreich absolvierten Bachelorstudium erworben wird. Er dient zur Vertiefung oder Spezialisierung von Fachwissen und qualifiziert für anspruchsvollere berufliche Tätigkeiten sowie oft zur Promotion (Doktorarbeit).

Einordnung und Arten
Der Master ist der zweite berufsqualifizierende Hochschulabschluss im dreistufigen europäischen Studiensystem, das durch den sogenannten Bologna-Prozess etabliert wurde. Man unterscheidet hauptsächlich zwischen dem konsekutiven Master und dem nicht-konsekutiven Master. Der konsekutive Master baut fachlich direkt auf einem vorhergehenden, inhaltlich verwandten Bachelorstudium auf. Der nicht-konsekutive Master, häufig als weiterbildender Master oder Master of Business Administration (MBA) geführt, kann eine andere Fachrichtung aufgreifen oder setzt zusätzliche berufspraktische Erfahrung voraus.

Ein Masterstudium umfasst meist zwischen zwei und vier Semestern und wird mit einer wissenschaftlichen Arbeit, der Masterarbeit, abgeschlossen. Je nach Fachgebiet werden verschiedene Titel verliehen, beispielsweise »Master of Arts« (M.A.), »Master of Science« (M.Sc.) oder »Master of Education« (M.Ed.) für Lehramtsstudiengänge.


Weiterführende Quellen:

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Medienkompetenz

Medien-Kompetenz

Der Begriff bezeichnet die Fähigkeit, Medien kritisch, reflektiert und verantwortungsvoll zu nutzen.

Dazu gehört, Informationen aus verschiedenen Quellen zu bewerten, Medieninhalte zu verstehen und selbst sinnvoll Medien zu gestalten.

Die Aufgabe der Medienkompetenz besteht darin, Menschen zu befähigen, sich in der digitalen Welt sicher und informiert zu bewegen, Manipulationen zu erkennen und aktiv an der gesellschaftlichen Kommunikation teilzunehmen.

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Synonyme - Medien-Kompetenz, Medien-Kompetenzen, Medienkompetenzen
Microcredentials

Microcredentials (oder Micro-Zertifikate)

Microcredentials bescheinigen Lernergebnisse aus kurzen, zielgerichteten Lernangeboten wie Workshops oder Seminaren. Sie fördern flexible Lernwege, die individuell auf gesellschaftliche, persönliche oder arbeitsmarktbezogene Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Vorteile und Bewertung

Die Zertifikate basieren auf transparenten Kriterien und vermitteln konkrete Kompetenzen. Sie stärken sowohl die persönliche Entwicklung als auch die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt.

Einsatz in der Erwachsenenbildung

In der Weiterbildung sind Microcredentials bisher wenig verbreitet, bieten aber Potenzial zur Förderung des Lebenslangen Lernens und einer flexiblen Bildungslandschaft.

 

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Synonyme - Micro-Zertifikate
Microlearning

Microlearning ist eine Lernmethode, bei der Wissen in kurzen, leicht verdaulichen Einheiten vermittelt wird.

Lerninhalte werden in kleinen zeitlichen Abschnitten präsentiert, was den Lernprozess effizient und flexibel gestaltet.

Typische Formate sind Videos, Quizze oder kurze Texte, die auf das Wesentliche fokussiert sind.

Microlearning fördert eigenständiges Lernen, das zeit- und ortsunabhängig stattfinden kann, und bietet den Vorteil, Inhalte gezielt und bedarfsgerecht zu vermitteln.

Besonders in der Weiterbildung ist es beliebt, da es den Wissensaufbau kontinuierlich unterstützt, ohne den Lernenden zu überlasten.

Flexibilität und passgenaue Inhalte machen Microlearning zu einer attraktiven Option für alle, die ihre Lernprozesse effizient und auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten gestalten möchten.

Es eignet sich besonders in Zeiten knapper Ressourcen und hoher beruflicher Anforderungen.

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Synonyme - Micro Learning, Micro-Learning, Mikrolernen
Millennials

Millennials

Der Begriff ist ein Teil einer sogenannten Generationenbezeichnung, die bestimmte Geburtsjahrgänge und die damit verbundenen gesellschaftlichen und kulturellen Prägungen definiert. Sie helfen, Menschen anhand ihrer Geburtsjahre grob in Gruppen zu unterteilen, die ähnliche historische, soziale und technologische Einflüsse erlebt haben.

Millennials: Die genaue Definition der Geburtsjahre der Millennials variiert leicht, je nach Quelle. Meist wird der Zeitraum von 1981 bis 1996 genannt.

Es gibt jedoch auch Definitionen, die den Beginn oder das Ende der Millennials-Generation leicht verschieben, zum Beispiel von 1980 bis 2000.

Diese zeitliche Einordnung orientiert sich an markanten sozialen und kulturellen Entwicklungen, wie dem Aufkommen des Internets und den wirtschaftlichen Veränderungen der 1990er- und 2000er-Jahre.

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MINT

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

Der Begriff fasst diese vier Fachbereiche zusammen, die in Bildung, Forschung und Wirtschaft eine zentrale Rolle spielen.

Ziel von MINT ist es, Fachkräfte auszubilden, die technologische und wissenschaftliche Herausforderungen lösen können. Gleichzeitig soll MINT die Innovationskraft stärken und den technologischen Fortschritt vorantreiben, um wirtschaftliche und gesellschaftliche Probleme zu bewältigen.

In der Bildung fördert MINT gezielt die Ausbildung in diesen Bereichen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

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Synonyme - MINT-Fächer, MINT-Berufe, MINT-Bildung, MINT-Kompetenzen, MINT-Bereich, MINT-
OER

Open Educational Resources (OER)

OER sind Bildungsmaterialien jeglicher Art und in jedem Medium, die unter einer offenen Lizenz veröffentlicht werden.

Eine solche offene Lizenz ermöglicht den kostenlosen Zugang sowie die kostenlose Nutzung, Bearbeitung und Weiterverbreitung durch Andere ohne oder mit geringfügigen Einschränkungen.

Open Educational Resources können einzelne Materialien, aber auch komplette Kurse oder Bücher umfassen.

Jedes Medium kann verwendet werden. Lehrpläne, Kursmaterialien, Lehrbücher, Streaming-Videos, Multimediaanwendungen, Podcasts – all diese Ressourcen sind OER, wenn sie unter einer offenen Lizenz veröffentlicht werden.

Quelle: ► UNESCO Definition 

siehe auch: Weiterführende Informationen beim Deutschen Bildungsserver »Worum geht es bei OER?«

 

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Synonyme - Open Educational Resources, OER-
PIAAC

PIAAC (Programme for the International Assessment of Adult Competencies)

ist eine von der OECD koordinierte internationale Studie, die länderübergreifend die Kompetenzen und Fähigkeiten von Erwachsenen im Alter von 16 bis 65 Jahren untersucht.

Oft als »PISA für Erwachsene« bezeichnet, zielt PIAAC darauf ab, grundlegende Kompetenzen zu untersuchen, die für die Teilhabe an Arbeitswelt und Gesellschaft entscheidend sind.

Zielsetzung
Die Studie konzentriert sich auf drei Grundkompetenzen:

  • Lesekompetenz: Die Fähigkeit, geschriebene Informationen zu verstehen und praktisch anzuwenden.
  • Alltagsmathematische Kompetenz (Numeracy): Der Umgang mit Zahlen und mathematischen Informationen im Alltag.
  • Problemlösekompetenz im digitalen Kontext: Die Fähigkeit, digitale Werkzeuge und Informationen effizient zur Lösung von Problemen einzusetzen.

PIAAC soll Erkenntnisse liefern, um Bildungssysteme und Weiterbildungsangebote gezielt weiterzuentwickeln und die gesellschaftliche Teilhabe zu stärken.

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Synonyme - Erwachsenen-PISA, PIAAC-Studie
SOEP

Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)

Das Sozio-oekonomische Panel ist die größte und am längsten laufende multidisziplinäre Langzeitstudie in Deutschland.

Das SOEP ist am DIW Berlin angesiedelt und wird als Teil der Forschungsinfrastruktur in Deutschland unter dem Dach der Leibniz-Gemeinschaft (WGL) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und den Ländern gefördert.

Das SOEP läuft seit 1984, aktuell werden jedes Jahr rund 30.000 Befragte in etwa 15.000 Haushalten vom Umfrageinstitut infas Institut für angewandte Sozialforschung befragt.

► QUELLE

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Synonyme - Sozio-oekonomisches Panel, SOEP
Soft Skills

»Soft Skills« bezeichnen persönliche, soziale und methodische Fähigkeiten, die nicht direkt mit fachlichem Wissen oder technischen Kompetenzen zusammenhängen, aber im beruflichen und privaten Umfeld eine wichtige Rolle spielen.

Diese Fähigkeiten betreffen den Umgang mit anderen Menschen, die Kommunikation, die Zusammenarbeit und das eigene Verhalten in verschiedenen Situationen.

Soft Skills gewinnen zunehmend an Bedeutung, da die Zusammenarbeit in Teams und der Umgang mit verschiedenen Interessengruppen in vielen Berufen unerlässlich ist. Besonders in Führungspositionen sind Soft Skills entscheidend, um Mitarbeiter*innen zu motivieren, Konflikte zu managen und ein positives Arbeitsklima zu schaffen.

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Synonyme - Softskills
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