Erwerbstätigkeit im Juli 2025: Unverändert

Im Juli 2025 waren rund 45,8 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig

Keine Veränderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt im Juli 2025

Im Juli 2025 waren rund 45,8 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) blieb die Zahl der Erwerbstätigen damit saisonbereinigt nahezu unverändert gegenüber dem Vormonat (+4.000 Personen; 0,0 Prozent). In den Monaten Mai und Juni 2025 war die Erwerbstätigkeit im Vormonatsvergleich noch um 17.000 beziehungsweise 19.000 Personen zurückgegangen.

Nicht saisonbereinigt nahm die Zahl der Erwerbstätigen im Juli 2025 gegenüber Juni 2025 um 44.000 Personen (-0,1 Prozent) ab. Im Juli-Durchschnitt der Jahre 2022 bis 2024 war die Erwerbstätigkeit im Vormonatsvergleich in ähnlichem Umfang zurückgegangen (‑49.000 Personen; -0,1 Prozent).

Erwerbstätigenzahl im Juli 2025 weiterhin auf Vorjahresniveau

Auch im Vorjahresvergleich gegenüber Juli 2024 blieb die Zahl der Erwerbstätigen im Juli 2025 nahezu unverändert (+1.000 Personen bzw. 0,0 Prozent). Die Beschäftigung lag damit im dritten Monat in Folge auf dem Vorjahresniveau (Mai und Juni 2025: ebenfalls 0,0 Prozent zum Vorjahresmonat).

Bereinigte Erwerbslosenquote im Juli 2025 weiterhin bei 3,7 Prozent

Im Juli 2025 waren nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung 1,74 Millionen Personen erwerbslos. Das waren 149.000 Personen oder 9,4 Prozent mehr als im Juli 2024. Die Erwerbslosenquote stieg auf 3,9 Prozent und zeigte damit im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Anstieg um 0,3 Prozentpunkte (Juli 2024: 3,6 Prozent).

Bereinigt um saisonale und irreguläre Effekte war die Erwerbslosenzahl im Juli 2025 mit 1,64 Millionen Personen minimal höher als im Juni 2025 (+1.000 Personen; +0,1 Prozent). Die bereinigte Erwerbslosenquote lag im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 3,7 Prozent.

Methodische Hinweise

In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten: Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich zum Vormonat beziehungsweise zum Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der Vorjahresvergleich dient dagegen einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen weitgehend unabhängig.

Die Erwerbstätigenzahlen aus der Erwerbstätigenrechnung unterscheiden sich von denen aus der Arbeitskräfteerhebung, die in den Mikrozensus integriert ist. Die Abweichungen sind vor allem auf Unterschiede der in beiden Statistiken eingesetzten Methoden und Verfahren zurückzuführen, basieren aber in Teilen auch auf nicht vollständig übereinstimmenden Definitionen. Hintergrundinformationen zu den Ergebnisunterschieden bieten die Erläuterungen zur Statistik.

Mit der Veröffentlichung zum Berichtsmonat April 2025 hat das Statistische Bundesamt die Hochrechnung der monatlichen Ergebnisse aus der Arbeitskräfteerhebung rückwirkend ab 2009 auf Bevölkerungseckwerte umgestellt, die auf Basis des Zensus 2022 ermittelt wurden. Ausführliche Informationen zum Mikrozensus und zur Umstellung auf den Zensus 2022 bietet eine Sonderseite im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes. Auswirkungen auf den Bereich der Arbeitsmarktberichterstattung werden auf einer Themenseite dargestellt.

Erwerbstätige und Erwerbslose werden nach dem Erwerbsstatuskonzept der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gezählt. Die ausgewiesene Erwerbslosigkeit weicht daher von der registrierten Arbeitslosigkeit ab, die von der Bundesagentur für Arbeit entsprechend dem Sozialgesetzbuch ermittelt und veröffentlicht wird. Für die Berechnung der Erwerbslosenquoten werden im Europäischen Statistischen System einheitlich die Ergebnisse der Arbeitskräfteerhebungen zugrunde gelegt.


  VERWEISE  
  • QUELLE: Destatis ...

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