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Präsenzseminare: Wo sind welche Weiterbildungen erlaubt?

Weiterbildungsangebote in Deutschland: Übersicht der Pandemieverordnungen der Länder

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie hatten Bund und Länder am 16. März 2020 ein umfangreiches Maßnahmepaket beschlossen. Die darin enthaltenen Einschränkungen umfassten u.a. auch ein Verbot von Weiterbildungsveranstaltungen in Präsenzform bzw. die Schließung von Bildungseinrichtungen.

Stand am 22. September 2021: Unterricht an außerschulischen Bildungseinrichtungen im privaten und öffentlichen Bereich sind in Präsenzform unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin zulässig.

Alle noch folgenden Aktualisierungen der Pandemiebestimmungen arbeiten wir regelmäßig in unsere Übersicht ein.

Wir empfehlen, unbedingt die genauen Bestimmungen aus der in der Tabelle verlinkten Quelle zu beachten. Die nachfolgenden Angaben zu den jeweiligen Landesregelungen sind als Zusammenfassung zu sehen und können im spezifischen Einzelfall von den getroffenen Angaben abweichen.

Für alle im Weiteren angeführten Möglichkeiten bzw. Einschränkungen sind die pandemiebedingten Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

Zur Zeit sind noch nicht erfasste tagesaktuelle Änderungen nicht auszuschließen. In solchen Fällen freuen wir uns über eine Nachricht an die Redaktion, damit wir diese Übersicht zeitnah aktualisieren können.


Historie

  • In einem weiteren Beschluss von Bundeskanzlerin und Regierungschefs (6. Mai 2020) wurden hinsichtlich der Bildungsveranstaltungen neue Vereinbarungen getroffen und an die Zuständigkeit der Länder übergeben.

  • Aufgrund des dramatischen Anstiegs der Corona-Neuinfektionen haben die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidentenkonferenz der Länder am 28. Oktober 2020 einen neuen Lock-Down beschlossen, der inzwischen ausformuliert für alle Bundesländer vorliegt.     

  • Am 13. Dezember 2020 haben sich Bund und Länder auf einen erneuten LockDown zunächst bis zum 10.01.2021 verständigt. Nach den uns vorliegenden Pandemieverordnungen sind in den meisten Bundesländern Präsenzangebote von Weiterbildungseinrichtungen nicht gestattet.

  • Wegen der anhaltend hohen Inzidenzzahlen hat die Ministerpräsident*innenkonferenz der Länder gemeinam mit der Bundeskanzlerin am 5. Januar 2021 eine Verlängerung der bestehenden Maßnahmen beschlossen. Gleichzeitig wurde eine Verschärfung der Bestimmungen für private Kontakte und für solche Stadt-/Lankreise verabredet, die hohe Ansteckungswerte (d.h. über 200 Neuinfizierte auf 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen) aufweisen. Diese neue Vereinbarung gilt vorläufig bis zum 31. Januar 2021.

  • 19. Januar 2021: Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsident*innen der Länder haben sich auf eine Verlängerung der bisherigen Corona-Maßnahmen bis zum 14. Februar verständigt. Da eine nachgewiesenen Mutation des Virus die Bemühungen zur Eindämmung der Pandemie bedroht, wollen Bund und Länder dieser Gefahr jetzt Vorbeugen.

  • 10. Februar 2021: Die bestehenden Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der Regierungschef*innen der Länder bleiben weiterhin gültig, sofern dieser Beschluss keine abweichenden Festlegungen trifft. Die Länder werden ihre Landesverordnungen entsprechend anpassen und bis zum 7. März 2021 verlängern.

  • 3. März 2021: Kanzlerin Merkel und die Regierungschef*innen der Länder haben sich auf das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie verständigt. Die geltenden Maßnahmen werden verlängert – gleichzeitig beginnen schrittweise Öffnungen. Schnelltests sollen helfen, das Pandemiegeschehen positiv zu beeinflussen.

  • 22./23. März 2021: Kanzlerin Merkel und die Regierungschef*innen der Länder haben sich erneut über das weitere Vorgehen verständigt. Die geltenden Maßnahmen werden bis zum 18. April 2021 verlängert – vom 1. bis zum 5. April (Ostern) gelten zusätzliche Restriktionen. Eine weitere Zurücknahme der pandemiebedingten Einschränkungen scheinen zunächst nicht mehr geplant zu sein. Das nächste Zusammentreffen soll am 12. April 2021 stattfinden.

  • 24. April 2021: Seit heute sind die von Bundestag und Bundesrat verabschiedeten Ergänzungen des Infektionsschutzgesetzes (»Bundes-Notbremse«) in Kraft. Soweit die hierin beschlossenen Inzidenz-Regelungen auf einzelne Kreise/Städte zutreffen, so haben diese Vorrang vor evtl. anderslautenden Landesbestimmungen.

  • 1. Juli 2021: Mit Ablauf des 30. Juni 2021 ist die sog. »Bundes-Notbremse« wieder außer Kraft.

    10. August 2021: Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder

 
Alle Angaben ohne Gewähr. Irrtum vorbehalten.

Letzte Aktualisierung:  22.09.2021 
Zuletzt geänderte Landesverordnungen: Baden-Württemberg, Saaarland, Schleswig-Holstein und Thüringen.
 

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