Studienjahr 2024: Deutschland bleibt attraktiv für internationale Studierende
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Zehn Prozent mehr ausländische Studienanfänger*innen im Studienjahr 2024
Im Studienjahr 2024 haben sich insgesamt 491.400 Studienanfängerinnen und -anfänger an deutschen Hochschulen eingeschrieben, was einem Anstieg von 2,0 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Der Anstieg wird maßgeblich von den ausländischen Erstimmatrikulierten getragen, deren Zahl um 10 % auf 145.100 gestiegen ist. Gleichzeitig sank die Zahl der deutschen Studienanfänger um 1,1 % auf 346.300.
Ausländeranteil steigt weiter
Der Anteil ausländischer Studienanfänger an den Erstimmatrikulierten ist seit 2014 von 22 % auf 30 % gestiegen. Dieser Trend spiegelt sich auch in der Gesamtzahl der ausländischen Studierenden wider, die im Wintersemester 2024/2025 um 5 % auf 492.600 gestiegen ist. Deutschland bleibt damit ein attraktives Ziel für internationale Studierende.
Fächergruppen mit unterschiedlichem Anstieg
Der Anstieg der Studienanfängerzahl variiert je nach Fächergruppe. Besonders stark sind die Zuwächse in den MINT-Fächern (Ingenieurwissenschaften: +3,6 %, Mathematik/Naturwissenschaften: +2,9 %) sowie in der Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (+3,0 %). In diesen Bereichen sind auch die stärksten Anstiege ausländischer Erstimmatrikulierter zu verzeichnen.
Herausforderungen für internationale Studierende
Trotz der Attraktivität deutscher Hochschulen gibt es Herausforderungen für internationale Studierende. Visa-Verfahren und die Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum sind die größten Hürden. Um diese Probleme zu adressieren, hat die deutsche Regierung Initiativen gestartet, um den Übergang ins Berufsleben für ausländische Absolventen zu erleichtern.
Hinweis
Endgültige Ergebnisse der Studierendenstatistik wird das Statistische Bundesamt im August 2025 veröffentlichen. Darin sind unter anderem auch Ergebnisse zu den ausländischen Studierenden nach einzelnen Staatsangehörigkeiten enthalten.
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