Erasmus+

AUSWAHL

Begriff Definition
Erasmus+

Erasmus+

Erasmus+ ist das EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Es zielt darauf ab, die grenzüberschreitende Mobilität sowie die transnationale Zusammenarbeit zu fördern, um die Kompetenzen und die Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmenden zu verbessern. Durch finanzielle Förderungen ermöglicht das Programm Einzelpersonen, einen Teil ihres Studiums, ihrer Ausbildung oder ihrer beruflichen Weiterentwicklung im europäischen Ausland zu absolvieren.

Programmbereiche und Zielgruppen
Das Programm vereint ehemals getrennte EU-Förderlinien wie »Comenius«, »Erasmus«, »Leonardo da Vinci« und »Grundtvig« unter einem Dach. Es richtet sich an ein breites Spektrum von Akteuren, darunter Studierende, Auszubildende, Lehrkräfte, pädagogisches Personal sowie junge Menschen im Bereich der Jugendarbeit. Neben der individuellen Mobilität unterstützt Erasmus+ Partnerschaften zwischen Bildungseinrichtungen, Betrieben und Organisationen, um Innovationen im Bildungsbereich voranzutreiben und den digitalen sowie ökologischen Wandel zu fördern.

Abgrenzung und Bedeutung
Im Gegensatz zu reinen Austauschprogrammen legt Erasmus+ einen starken Fokus auf die formale Anerkennung der im Ausland erworbenen Lernergebnisse, etwa durch das European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS). Es ist strikt von nationalen Förderungen wie dem Auslands-BAföG abzugrenzen, da es als supranationales Instrument der EU fungiert und die europäische Integration durch persönlichen Austausch stärkt. 


siehe auch:

  

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Synonyme: Erasmus, Erasmus plus, Erasmus +
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