Bologna-Prozess

AUSWAHL

Begriff Definition
Bologna-Prozess

Bologna-Prozess

Der Bologna-Prozess ist eine 1999 initiierte Reform zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulraums. Ziel ist die Harmonisierung von Studienstrukturen, um die Mobilität zu fördern und die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Inzwischen beteiligen sich 48 Staaten an diesem System, das nationale Abschlüsse durch ein gestuftes Modell ersetzt hat.

Struktur und Vergleichbarkeit
Kern ist das System aus Bachelor, Master und Promotion. Der Bachelor vermittelt erste berufsqualifizierende Kompetenzen, während der Master der fachlichen Vertiefung dient. Zur europaweiten Anerkennung wird das »European Credit Transfer System« (ECTS) genutzt, das den Arbeitsaufwand quantifizierbar macht. Das »Diploma Supplement« sorgt dabei für zusätzliche Transparenz der Studieninhalte.

Ziele und Herausforderungen
Neben der Qualitätssicherung steht die »Employability«, also die Arbeitsmarktfähigkeit, im Fokus. Kritisiert werden jedoch oft die hohe Studienverdichtung sowie die zunehmende Verschulung der akademischen Ausbildung durch die Modularisierung.


Bei weiterem Interesse:

  

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Synonyme: Bologna, Bologna-
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