Erwerbstätigkeit im Februar 2025: Leicht gesunken

Im Februar 2025 waren rund 45,6 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig
Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sank die Zahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat leicht um 10.000 Personen (0,0 Prozent), nach einem ebenfalls geringfügigen Rückgang um 9.000 Personen im Januar 2025. In den Monaten Oktober bis Dezember 2024 war die Erwerbstätigkeit im Vormonatsvergleich noch um durchschnittlich jeweils 7.000 Personen gestiegen.
Nicht saisonbereinigt ging die Zahl der Erwerbstätigen im Februar 2025 gegenüber Januar 2025 in ähnlichem Umfang zurück, und zwar um 16.000 Personen (0,0 Prozent). Im Februar-Durchschnitt der Jahre 2022 bis 2024 war die Erwerbstätigkeit im Vormonatsvergleich dagegen noch um 27.000 Personen angestiegen.
Rückgang der Erwerbstätigkeit im Vorjahresvergleich setzt sich fort
Gegenüber Februar 2024 sank die Zahl der Erwerbstätigen im Februar 2025 um 57.000 Personen (-0,1 Prozent). Im Dezember 2024 und Januar 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr ebenfalls bei -0,1 Prozent gelegen, in den Monaten September, Oktober und November 2024 lag sie noch bei jeweils 0,0 Prozent.
Bereinigte Erwerbslosenquote im Februar 2025 bei 3,5 Prozent
Im Februar 2025 waren nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung 1,63 Millionen Personen erwerbslos. Das waren 39.000 Personen oder 2,4 Prozent mehr als im Februar 2024. Die Erwerbslosenquote liegt unverändert zum Vorjahresmonat bei 3,6 Prozent.
Bereinigt um saisonale und irreguläre Effekte lag die Erwerbslosenzahl im Februar 2025 bei 1,56 Millionen Personen und damit um 5.000 Personen höher als im Vormonat Januar 2025 (+0,3 Prozent). Die bereinigte Erwerbslosenquote lag im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 3,5 Prozent.
Methodische Hinweise
In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten: Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich zum Vormonat beziehungsweise zum Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der Vorjahresvergleich dient dagegen einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen weitgehend unabhängig.
Neben der Erstberechnung der Erwerbstätigenzahl für den Berichtsmonat Dezember 2024 wurden im Rahmen der turnusmäßigen Überarbeitung der Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen auch die vorläufigen monatlichen und vierteljährlichen Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit im Jahr 2024 neu berechnet. Hierbei wurden alle seither zusätzlich verfügbaren erwerbsstatistischen Quellen einbezogen. Aus der Neuberechnung resultieren für die monatlichen Erwerbstätigenzahlen keine Änderungen der bisher veröffentlichten Vorjahresveränderungsraten. Das in der Pressemitteilung Nr. 001 vom 2. Januar 2025 veröffentlichte Jahresergebnis von durchschnittlich 46,1 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland (Inlandskonzept) und die entsprechende Vorjahresveränderungsrate von +0,2 Prozent bleiben nach der Neuberechnung unverändert.
Die Erwerbstätigenzahlen aus der Erwerbstätigenrechnung unterscheiden sich von denen aus der Arbeitskräfteerhebung, die in den Mikrozensus integriert ist. Die Abweichungen sind wesentlich auf die unterschiedlichen Konzepte der beiden Statistiken zurückzuführen (Inländer- beziehungsweise Inlandskonzept).
Erwerbstätige und Erwerbslose werden nach dem Erwerbsstatuskonzept der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gezählt. Die ausgewiesene Erwerbslosigkeit weicht daher von der registrierten Arbeitslosigkeit ab, die von der Bundesagentur für Arbeit entsprechend dem Sozialgesetzbuch ermittelt und veröffentlicht wird. Für die Berechnung der Erwerbslosenquoten werden im Europäischen Statistischen System einheitlich die Ergebnisse der Arbeitskräfteerhebungen zugrunde gelegt.
VERWEISE
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