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Rheinland-Pfalz: Bildungsfreistellungsbericht 2019/20 veröffentlicht

Land Rheinland Pfalz

In den Jahren 2019 und 2020 haben insgesamt 20.102 anspruchsberechtigte Beschäftigte aus Rheinland-Pfalz die Bildungsfreistellung für eine berufliche oder gesellschaftspolitische Weiterbildung genutzt.

Das geht aus dem alle zwei Jahre zu erstellenden Bildungsfreistellungsbericht 2019/2020 hervor, den das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung vorgelegt hat und der nun vom rheinland-pfälzischen Landtag veröffentlicht wurde. Der Bericht enthält detaillierte Angaben über Inhalt, Formen, Dauer und Teilnahmestruktur der Bildungsfreistellung.

Die Anzahl der insgesamt anerkannten Bildungsfreistellungsveranstaltungen stieg trotz der Coronapandemie von 6.410 (2017/2018) leicht auf 6.521 (2019/2020) an. Bei den Veranstaltungen der beruflichen Weiterbildung blieb die Anzahl mit 5.254 Veranstaltungen in den Jahren 2017/2018 und 5.275 Veranstaltungen in 2019/2020 nahezu konstant. Veranstaltungen der beruflichen Weiterbildung machen damit 80,9 % der Anerkennungen aus. Sie werden schwerpunktmäßig von den rheinland-pfälzischen Wirtschaftskammern, Hochschulen, Sprachschulen im Ausland und unterschiedlichen privatwirtschaftlichen Trägern angeboten.

Die Zahl der anerkannten Veranstaltungen zur gesellschaftspolitischen Weiterbildung wuchs von 1.078 auf 1.154 an. Die Zahl der Anerkennungen für Veranstaltungen mit der Verbindung beider Themenbereiche stieg auf 92 (78). Gesellschaftspolitische Veranstaltungen einschließlich der Angebote, die gesellschaftspolitische und berufliche Themenanteile miteinander verbinden, machen somit 19,1 % der Anerkennungen aus. Damit ist der Anteil der Anerkennungen mit einem gesellschaftspolitischen Thema im Vergleich zu 2017/2018 (18,0 %) sogar leicht gestiegen.

Die Zahl der Veranstalter, die Anerkennungen im Themenbereich gesellschaftspolitische Bildung erhielten, blieb konstant bei 147. Wichtige Anbieter bleiben gewerkschaftliche Bildungseinrichtungen und gemeinnützige Veranstalter.

Der Anteil an ausgefallenen Veranstaltungen lag im Jahr 2020 bei 47,1 %, während er sich im Jahr 2019 bei gerade einmal 7,4 % bewegte. Aber auch die pandemiebedingt geringere Auslastungsmöglichkeit bei den durchgeführten Veranstaltungen schlug sich in geringeren Teilnehmerzahlen bei den Weiterbildungen nieder.

Hinweis:
Angaben in Klammern geben die Zahlen des 13. Berichts für 2017/2018 wieder