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Hamburg strebt Internationalisierung der Berufsausbildung an

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Die Stadt im Norden hat in den vergangenen Jahren das Thema »Mobilität« auf die Tagesordnung vieler berufsbildender Institutionen gesetzt. Damit leistet Hamburg einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von qualifizierenden Auslandsaufenthalten in der Berufsbildung 

Nun haben sich der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Hamburg und die Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein e.V. (UV Nord) dafür stark gemacht, die Internationalisierungsstrategie weiter auszubauen. Denn das Angebot von Auslandsaufenthalten kann Relevanz für die Wahl einer dualen Berufsausbildung haben.

Michael Thomas Fröhlich, der Hauptgeschäftsführer der UV Nord, drückt es so aus: »Berufliche Mobilität fördert die Attraktivität der dualen Berufsausbildung und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Ausbildungsmarketing. Mobilität unterstützt unmittelbar die Fachkräftesicherung und Personalentwicklung in Hamburg«.

In Hamburg existiert bereits ein starkes Netzwerks aus rund 800 Betrieben, 32 beruflichen Schulen, dem HIBB, Gewerkschaften, Unternehmensverbänden, Kammern sowie Arbeit und Leben Hamburg als Mobilitätsagentur. Unter Einsatz akquirierter Fördergelder in Höhe von etwa 22 Millionen € konnten insgesamt mehr als 10.000 Personen an Auslandsaufenthalten teilnehmen.

Auch die Vorsitzende des DGB Hamburgs, Katja Karger, ist überzeugt: »Mobilität stärkt die berufliche Qualifikation in der europäischen Metropolregion Hamburg und fördert die interkulturellen Kompetenzen. Sie ist eine wichtige Säule für die Entwicklung des Zusammenhalts in Europa und für Toleranz und Weltoffenheit«. So entstand eine gemeinsame Position, die die Bedeutung der Internationalisierung sowohl für die Arbeitnehmer- als auch für die Arbeitgeberseite widerspiegelt.