Empfehlungen zur DATI: Gründungskommission überreicht Vorschläge

BMBF 260

Innovative Förderansätze: DATI strebt schnelleren Wissenstransfer an

Gestern überreichte die Gründungskommission der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation (DATI) ihre Empfehlungen an die Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Die Kommission sieht im Aufbau der DATI eine große Chance, den Transfer im deutschen Wissenschafts- und Innovationssystem zu stärken.

Ziel: Transferexzellenz und Nutzerorientierung

Dr. Stefan Groß-Selbeck, Vorsitzender der Gründungskommission, erklärte, dass das übergebene Papier zentrale Prinzipien und Handlungsfelder für die zukünftige Leitung der DATI enthalte.

Die Kommission betonte eine konsequente Ausrichtung am Leitbild der Transferexzellenz. Ziel sei es, die Perspektive der Nutzenden in den Mittelpunkt der Gestaltung von Transfer und Innovation zu stellen. Groß-Selbeck dankte allen Mitgliedern der Kommission für ihre bisherige Arbeit.

Neue Wege in der Transfer- und Innovationsförderung

Die DATI soll neue Ansätze in der Förderung von Transfer und Innovation verfolgen. Ihr Ziel ist es, anwendungsorientierte Forschungsergebnisse schneller und effektiver in die Praxis zu bringen. Dabei sollen alle relevanten Transferakteure einbezogen werden. Durch innovative und flexible Förderansätze sollen bundesweit neue Innovationspotenziale freigesetzt und die Transferkultur gestärkt werden.

Zusammensetzung und Auftrag der Gründungskommission

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beauftragte die Gründungskommission mit der Entwicklung von Vorschlägen zu Standort und Leitungspersonal der Agentur sowie Empfehlungen zu inhaltlichen und prozeduralen Fragen.

Die 16-köpfige Kommission, bestehend aus Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden, Start-ups, den Bundesländern, dem internationalen Bereich sowie dem Parlament, nahm ihre Arbeit im Oktober 2023 auf.


Bildungsforschung stärken: Warum umfassende Bildungsdaten unerlässlich sind
Für besseren Datenzugang im Bereich Bildung Ein Positionspapier des Vereins für Socialpolitik plädiert für die Einführung eines umfassenden Bildungsverlaufsregisters, das alle Stufen formaler Bildung umfasst. Damit soll eine erhebliche Datenlücke...
Personalie: BIBB richtet neue Juniorprofessur zu Alternden Belegschaften ein
Prof. Dr. Laura Naegele (Foto: BIBB) Neue Juniorprofessur an der TU Dortmund stärkt Weiterbildungsforschung Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) intensiviert seine Kooperationen im Bereich der Weiterbildungsforschung durch die Einrichtung...
Staat, Hochschulen und Wirtschaft investieren kräftig in Forschung und Entwicklung
Deutschland übertrifft EU- und OECD-Durchschnitt bei FuE-Ausgaben Im Jahr 2022 haben Staat, Hochschulen und Wirtschaft in Deutschland zusammen rund 121,4 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung (FuE) investiert. Das entspricht 3,13 Prozent...

.