Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung

KI

Die FernUniversität in Hagen und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) kooperieren in der Erforschung des Einsatzes von künstlicher Intelligenz in der Hochschulbildung. Die beiden Institutionen haben jetzt im Rahmen des Forschungsschwerpunktes »Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen – Konsequenzen für die Hochschulbildung« der FernUniversität vertraglich einen engen Austausch und Beratungsleistungen zu aktuellen Forschungs-, Entwicklungs- und Transferthemen vereinbart. Ziel ist es, Themen für gemeinsame Projekte zu identifizieren.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Als Kooperationsprojekt zum Auftakt wird das »AI.EDU Research Lab« in den Räumen des Forschungsschwerpunktes an der FernUniversität in Hagen eingerichtet, das gemeinsam getragen wird vom Educational Technology Lab des DFKI unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Igel und dem Lehrgebiet Bildungstheorie und Medienpädagogik der FernUniversität unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia de Witt.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Einrichtungen arbeiten interdisziplinär daran, Methoden und Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI) modellhaft in Studium und Lehre an der FernUniversität zu erforschen und exemplarisch zu erproben. Zum Einsatz kommen etwa Methoden des maschinellen Lernens und wissensbasierte Expertensysteme zur Unterstützung des individuellen Lernens und der Studienorganisation.

Darüber hinaus ist Prof. Igel aktuell als »Visiting Professor« an den Forschungsschwerpunkt »Diversität, Digitalisierung und Lebenslanges Lernen« der FernUniversität angebunden.

KI als zentraler Baustein der Digitalisierungsstrategie

»Mit dem DFKI konnten wir eine der führenden Forschungseinrichtungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz gewinnen«, freut sich FernUni-Rektorin Prof. Dr. Ada Pellert. »KI ist gerade als ein zentraler Baustein der Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung für Deutschland gesetzt worden. Wir glauben, hier gemeinsam mit dem DFKI einen substanziellen Beitrag für den Bereich Hochschulbildung leisten zu können«.

Wissenschaftlerin Claudia de Witt unterstreicht: »Künstliche Intelligenz wird in der Hochschule Lehre, Studium und Studienorganisation maßgeblich verändern. Daher sind wir stark daran interessiert, zusammen mit dem erfahrenen DFKI wissensbasierte Expertensysteme und maschinelles Lernen in der Hochschulbildung einzusetzen. Außerdem sind wir gespannt darauf, Modelle für intelligente, unterstützende Systeme zum Lehren und Lernen zu gestalten«.

»Die FernUniversität mit ihren vielfältigen Daten von mehr als 75.000 Studierenden hat das Potenzial, eine Modellinstitution bei der Nutzung von KI in Studium, Lehre und Weiterbildung in Deutschland und weltweit zu werden«, ergänzt Igel.

Die Wirksamkeit von KI für eine diverse Studierendenschaft unter Berücksichtigung von Ethikrichtlinien zu erforschen steht ebenfalls auf der Agenda der beiden Kooperationspartner.

   

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