Informationen zur Bildungsprämie jetzt auch über Facebook

Das ESF-Bundesprogramm »Bildungsprämie« hat jetzt eine offizielle Facebook-Seite. Dort berichtet die im Bundesinstitut für Berufsbildung angesiedelte Programmstelle Bildungsprämie nunmehr regelmäßig über Aktuelles aus dem Förderprogramm und beantwortet die Fragen der Nutzerinnen und Nutzer. Die Programmstelle sucht auf diesem Weg den direkten Kontakt mit Weiterbildungsinteressierten, aber auch mit den Akteuren im Weiterbildungsbereich wie Beratungsstellen und Anbietern.
Auf der Facebook-Seite werden Erfolgsgeschichten vorgestellt, die die Erfahrungen von Programmteilnehmerinnen und Programmteilnehmern greifbar machen. Die Programmstelle Bildungsprämie veröffentlicht Geschichten von Menschen, die die Bildungsprämie genutzt haben und ihre Weiterbildungsgeschichte erzählen möchten: Da ist zum Beispiel ein Rettungsassistent, dessen Ausbildung durch die Bildungsprämie unterstützt wurde oder eine Sozialpädagogin, die sich beruflich umorientiert hat.
Neu ist nicht nur die Facebook-Seite: Die Bildungsprämie tritt künftig mit einem neuen Logo und in der neuen Programmfarbe Petrol auf. Entsprechend werden Programmwebsite, -flyer und -plakate an das neue Design angepasst. Beratungsstellen und Weiterbildungsanbieter werden zeitnah die Möglichkeit erhalten, die aktualisierten Werbematerialen zu bestellen.
Mit der Bildungsprämie engagiert sich die Bundesregierung gemeinsam mit dem Europäischen Sozialfonds seit 2008 für die berufsbezogene Weiterbildung. Erwerbstätigen mit geringem Einkommen wird so die Finanzierung einer individuellen Weiterbildung erleichtert - unabhängig vom Arbeitgeber. Die Bildungsprämie besteht aus zwei Bausteinen. Mit dem Prämiengutschein zahlen Weiterbildungsinteressierte nur die Hälfte der Veranstaltungsgebühren an den Weiterbildungsanbieter, sofern die Veranstaltung höchstens 1.000 Euro kostet. Die andere Hälfte übernimmt der Staat. Der Prämiengutschein kann also bis zu 500 Euro wert sein.
Der Spargutschein ermöglicht die vorzeitige Entnahme angesparten Guthabens nach dem Vermögensbildungsgesetz, ohne dass dadurch die Arbeitnehmersparzulage verloren geht. Die Gutscheine erhalten Interessierte direkt nach einem persönlichen Beratungsgespräch in einer der bundesweit rund 530 Bildungsprämienberatungsstellen. Wo die nächste Beratungsstelle liegt, erfahren Interessierte unter www.bildungspraemie.info oder bei der kostenlosen Hotline: 0800 26 23 000.
Das Portal ist seit Anfang des Monats mit neuem Layout und erweiteren Inhalten online und richtet sich gleichermaßen an Weiterbildungsinteressierte, Beratungsstellen und Bildungsanbieter. Es stellt neben ausführlichen Infos zum Förderprogramm ein breites Spektrum an themenbezogenen News zur Verfügung. Ob es darum geht, das passende Förderinstrument (Prämiengutschein oder Spargutschein) zu wählen, eine nahgelegene Beratungsstelle zu finden oder auf weitere Förderprogramme des Bundes oder der Länder zu verweisen: Weiterbildungsinteressierte werden hier fündig werden.
Das Bundesprogramm »Bildungsprämie« wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Hierzu gibt es auch Kontakthinweise und einen Kurzfilm, der einen ersten Einblick gibt und die Ziele der Prämie erklärt, die finanziellen Mittel und die Bedingungen darstellt, die erfüllt sein müssen, um die Prämie zu erhalten.
VERWEISE
Ähnliche Themen in dieser Kategorie
Bildungsscheck 2.0: Nordrhein-Westfalen ändert die Förderlogik der Weiterbildung Nordrhein-Westfalen richtet seine Weiterbildungsförderung grundlegend neu aus. Mit dem Start des »Bildungsscheck 2.0« verlagert das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) den …
Finanzielle Hürden und Informationsdefizite bremsen die Weiterbildung in Deutschland Subjektive Einstellungen, die soziale Herkunft sowie ein ausgeprägter Mangel an Wissen über rechtliche Ansprüche bestimmen maßgeblich, ob Menschen in Deutschland an Weiterbildungsmaßnahmen …
Karriere durch Qualität: Das neue Ranking der Bildungsbranche In der umfassenden Marktuntersuchung des SZ-Instituts und des Forschungsinstituts SWI Finance wurden die Spitzenreiter der beruflichen Weiterbildung für das Jahr 2026 identifiziert. Die Ergebnisse basieren auf …
Baden-Württemberg startet neue Weiterbildungsstrategie 2026–2030 Die Vereinbarung »WEITER.BILDEN.BW – Gemeinsam für die Zukunft« setzt den zentralen Rahmen für die Weiterbildungsstrategie Baden-Württembergs bis 2030. Sie schließt an die Vorgängervereinbarung von 2021–2025 an …
