Umfrage: So sehen die Deutschen Weiterbildungsmaßnahmen im Beruf

jobrapido

Laut einer aktuellen Umfrage von Jobrapido sind den Deutschen Weiterbildungsmaßnahmen am Arbeitsplatz sehr wichtig. Die Mehrheit kann zwar regelmäßig an Fortbildungen teilnehmen, ist mit den Maßnahmen aber nicht immer zufrieden. Auch bei der Jobsuche werden Weiterbildungsangebote immer wichtiger.

Die Arbeitswelt verändert sich fortwährend und erfordert immer wieder neue Kompetenzen bei Beschäftigten und insbesondere bei Führungskräften. In einer aktuellen Umfrage wollten die Betreiber der Suchmaschine Jobrapido wissen, wie wichtig den Deutschen Weiterbildungsmaßnahmen sind und welche Erfahrungen sie bisher damit gemacht haben. Die Ergebnisse zeigen:

  • In ihrem bisherigen Berufsleben hat fast die Hälfte der Befragten (46%) im Jahresdurchschnitt ein bis zwei Mal an einer Weiterbildung teilgenommen. Oftmals liegt die Zahl jedoch höher: Bei 18 Prozent der Deutschen liegt die Zahl der Weiterbildungsmaßnahmen bei drei bis fünf, bei weiteren elf Prozent sogar bei mehr als zehn Mal pro Jahr. Auf der anderen Seite hatten 16 Prozent noch keine Möglichkeit, an einer Fortbildung teilzunehmen. Insgesamt etwa die Hälfte der Befragten hat darüber hinaus sogar schon selbst für Weiterbildungsmaßnahmen gezahlt, während 32 Prozent angaben, dass diese Kosten immer von ihren Arbeitgebern übernommen werden.
  • 60 Prozent der Befragten gaben an, ihre Weiterbildungsmaßnahmen konzentrierten sich nur auf berufsspezifische Inhalte. Ein Drittel hat bereits an Kursen teilgenommen, die sowohl den beruflichen Fähigkeiten, als auch zum Beispiel der persönlichen Entwicklung beigesteuert haben. Mehr als die Hälfte (55%) bevorzugt zudem anwendungsbezogene Workshops, gefolgt von Fortbildungen in Form theoretischen Unterrichts (22%).
  • Angebot kostenloser Weiterbildungsmaßnahmen unverändert: 42 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass das Angebot an kostenlosen Weiterbildungsmaßnahmen durch ihre Arbeitgeber in den letzten fünf bis zehn Jahren sowohl quantitativ als auch qualitativ beständig geblieben ist. Gleichzeitig beobachtete laut Umfrage jedoch ein Drittel, dass sich das Angebot verschlechtert hat. Nur jeder Vierte äußerte die Meinung, das Angebot habe sich »verbessert« oder »stark verbessert«.
  • Fast die Hälfte der Deutschen (44%) ist mit den ihnen bisher angebotenen Weiterbildungsmaßnahmen zufrieden – sechs Prozent sogar »sehr zufrieden«. Dennoch offenbart die Umfrage auch eine weit verbreitete Unzufriedenheit, denn 29 Prozent der Befragten sind »leicht unzufrieden« und jeder Fünfte (21%) sogar »gar nicht zufrieden« mit den ihnen bisher gebotenen Weiterbildungsmaßnahmen.
  • 37 Prozent der Befragten waren bei ihrer letzten Jobsuche viel aufmerksamer in Sachen Angebot von Weiterbildungsmaßnahmen bei potentiellen neuen Arbeitgebern und haben diese verstärkt berücksichtigt. Weitere 28 Prozent achten bei der Jobsuche inzwischen »etwas mehr« auf Fortbildungsangebote als vorher. Die weiteren Umfrageteilnehmer gaben an, dass sie nicht darauf achten (17%) oder ihnen Weiterbildungsmaßnahmen weniger wichtig sind als zuvor (18%).

 

 

  LINKS  

  •  ...

 

Rheinland-Pfalz investiert 9,8 Millionen Euro in Weiterbildung 2024
Rheinland-Pfalz stellt den anerkannten Weiterbildungsträgern im Land im Rahmen der Grund- und Angebotsförderung im Jahr 2024 mehr als 9,8 Millionen Euro zur Verfügung. Das teilte Weiterbildungsminister Alexander Schweitzer gestern in Mainz mit....
Rheinland-Pfalz fördert Weiterbildungsprojekte mit bis zu 90 Prozent
Neue Förderrichtlinie für Weiterbildungsprojekte in Rheinland-Pfalz Ab dem Jahr 2024 können Träger von Weiterbildungsprojekten in Rheinland-Pfalz mit einer signifikanten Erhöhung der finanziellen Unterstützung durch die Landesregierung rechnen....
Höhere Förderung für Weiterbildung in Rheinland-Pfalz ab 2024
Mehr Unterstützung für Unternehmen, die Mitarbeitende für Weiterbildung freistellen Zur Stärkung der beruflichen Weiterbildung in Unternehmen erhöht das Land Rheinland-Pfalz die Erstattungspauschale nach dem Bildungsfreistellungsgesetz ab dem 1....

.