Mindestlohn und Minijobs

Geldbörse

Entwicklung der atypischen Beschäftigung vor und während der Corona-Krise

Die Bundesregierung verteidigt die geplante Erhöhung der Verdienstgrenze bei Minijobs.

Die Erhöhung der Geringfügigkeitsgrenze von derzeit 450 auf 520 Euro ermögliche auch nach einer Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro je Stunde eine wöchentliche Arbeitszeit von 10 Stunden, argumentiert die Regierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke.

Gleichzeitig sollten Maßnahmen getroffen werden, die eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung förderten. So solle der im bisherigen Beitragsrecht bestehende Belastungssprung beim Übergang aus einer geringfügigen in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung entfallen. Damit würden die Anreize erhöht, über einen Minijob hinaus und perspektivisch auch vollerwerbstätig zu sein, heißt es in der Antwort weiter.

Außerdem sollten mit Sachgrund befristete Arbeitsverträge bei demselben Arbeitgeber auf eine Höchstdauer von sechs Jahren begrenzt werden, um Kettenbefristungen zu vermeiden, kündigt die Regierung an.

 

 

Zwölf Euro Mindestlohn: Millionen Beschäftigte bekommen mehr Geld
Höherer Mindestlohn bringt Millionen Beschäftigten mehr Geld pro Stunde und im Monat Von der Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro dürften über sechs Millionen Beschäftigte profitiert haben. Beim Großteil von ihnen hat sich dadurch nicht nur...
0,5 Millionen weniger Niedriglohnjobs im April 2022 gegenüber April 2018
7,5 Millionen Beschäftigte verdienten weniger als 12,50 Euro brutto je Stunde - Besserverdienende hatten im April 2022 einen 3,28-mal höheren Bruttostundenlohn als Geringverdienende Knapp jede und jeder fünfte abhängig Beschäftigte (19 %) in...
Einheitlicher Mindestlohn trifft auf große regionale Unterschiede
Die Mindestlohnerhöhung auf 12 Euro zum Oktober 2022 betrifft die Regionen in Deutschland unterschiedlich stark. Insbesondere in ländlichen Regionen Ostdeutschlands gab es vor der Erhöhung einen relativ hohen Anteil an Beschäftigten mit...

.
Wir benutzen Cookies
Der BildungsSpiegel setzt auf seiner Website sog. Cookies ein. Einige von ihnen sind für den reibungslosen Betrieb essentiell, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern. Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Website zur Verfügung stehen.