Mindestlohn und Minijobs

Geldbörse

Entwicklung der atypischen Beschäftigung vor und während der Corona-Krise

Die Bundesregierung verteidigt die geplante Erhöhung der Verdienstgrenze bei Minijobs.

Die Erhöhung der Geringfügigkeitsgrenze von derzeit 450 auf 520 Euro ermögliche auch nach einer Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro je Stunde eine wöchentliche Arbeitszeit von 10 Stunden, argumentiert die Regierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke.

Gleichzeitig sollten Maßnahmen getroffen werden, die eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung förderten. So solle der im bisherigen Beitragsrecht bestehende Belastungssprung beim Übergang aus einer geringfügigen in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung entfallen. Damit würden die Anreize erhöht, über einen Minijob hinaus und perspektivisch auch vollerwerbstätig zu sein, heißt es in der Antwort weiter.

Außerdem sollten mit Sachgrund befristete Arbeitsverträge bei demselben Arbeitgeber auf eine Höchstdauer von sechs Jahren begrenzt werden, um Kettenbefristungen zu vermeiden, kündigt die Regierung an.

 

 

Ähnliche Themen in dieser Kategorie

14.07.2025

Frauen sowie Beschäftigte in Ostdeutschland profitieren besonders häufig Mindestlohn-Erhöhung 2026 und 2027: Diese Jobs profitieren am meisten Die geplante Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland wird laut Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) …

10.07.2025

Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2026 In ihrer Sitzung vom 27. Juni 2025 hat die Mindestlohnkommission eine stufenweise Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 13,90 Euro zum 1. Januar 2026 und 14,60 Euro zum 1. Januar 2027 beschlossen. Damit steigt der …

10.06.2025

Rückgang bei befristeter und geringfügiger Beschäftigung Der Anteil der atypisch Beschäftigten an allen Kernerwerbstätigen in Deutschland ist im Jahr 2024 weiter zurückgegangen und lag laut Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) bei 17,2 %. Damit setzt sich der seit …

06.02.2025

In den zehn Jahren von April 2014 bis April 2024 ist die Zahl der Niedriglohnjobs in Deutschland um 1,3 Millionen zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im April 2024 noch rund 6,3 Millionen Beschäftigungsverhältnisse mit einem Bruttostundenverdienst …

.
Oft gelesen...