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Arbeitsmarkt Dezember 2015: Weiter günstige Ent­wicklung am Arbeits­markt

destatisIm Dezember 2015 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 43,3 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Dezember um 441.000 Personen oder um 1,0 %. Erwerbslos waren im Dezember 2015 rund 1,9 Millionen Personen, 6.000 weniger als ein Jahr zuvor.

Erwerbstaetige Dezmeber 2015Im Vergleich zum November sank nach vorläufigen Ergebnissen der Erwerbstätigen­rechnung die Zahl der Erwerbstätigen aus jahreszeitlichen Gründen um 173.000 Personen oder 0,4 %. Der Rückgang gegenüber November war damit etwas geringer als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre (– 182.000 Personen). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, nahm die Erwerbstätigenzahl im Dezember 2015 gegenüber dem Vormonat um 43.000 Personen oder 0,1 % zu.

Nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung lag die Zahl der Erwerbslosen im Dezember 2015 bei 1,91 Millionen Personen. Im Vergleich zum Vormonat November 2015 nahm sie um 33.000 Personen oder 1,5 % ab. Bereinigt um saisonale und irreguläre Einflüsse, betrug die Zahl der Erwerbslosen ebenfalls 1,91 Millionen Personen. Die bereinigte Erwerbslosenquote lag erneut bei 4,5 %.

Methodische Hinweise:
Die Erwerbstätigenzahlen aus der Erwerbstätigenrechnung und aus der Arbeitskräfteerhebung unterscheiden sich. Die Abweichungen sind auf die unterschiedlichen eingesetzten Konzepte der beiden Statistiken zurückzuführen.

Erwerbstätige und Erwerbslose werden nach dem Erwerbstatuskonzept der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gezählt. Die ausgewiesene Erwerbslosigkeit darf deswegen nicht mit der registrierten Arbeitslosigkeit verwechselt werden, die von der Bundesagentur für Arbeit entsprechend dem Sozialgesetzbuch veröffentlicht wird. Für die Berechnung der Erwerbslosenquoten werden im Europäischen Statistischen System einheitlich die Ergebnisse der Arbeitskräfteerhebung zugrunde gelegt.