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BA-X (Januar 2016): »Schwungvoller Start ins neue Jahr«

BA-X

BA-Stellenindex für Deutschland im Januar 2016.  

Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X), ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland, ist im Januar gegenüber Dezember um vier auf 211 Punkte gestiegen. Die Arbeitskräftenachfrage startet damit schwungvoll in das neue Jahr. Auch im Vorjahresvergleich legt der BA-X nochmal deutlich zu und erreicht aktuell einen Abstand von 30 Punkten im Vergleich zum Januar 2015.

Ein großer Anteil der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Stellen entfällt regelmäßig auf die Wachstumsbranchen im Dienstleistungssektor. So ist aktuell jede fünfte Stelle im Gesundheits- und Sozialwesen oder im Handel zu besetzen. Aber auch im Verarbeitenden Gewerbe sowie bei den Unternehmen in dessen Umfeld und im Bereich der Qualifizierten Unternehmensdienstleistungen ist der Bedarf an neuen Mitarbeitern weiterhin hoch. Darüber hinaus werden seit geraumer Zeit rund ein Drittel der Vakanzen von Zeitarbeitsunternehmen gemeldet.

Neben diesen Branchen fällt derzeit der stark gestiegene Arbeitskräftebedarf bei den Unternehmen und Organisationen im Umfeld des Flüchtlingsmanagements auf. So ist insbesondere die Zahl der gemeldeten Stellen aus der Öffentlichen Verwaltung und von Wach- und Sicherheitsdiensten in den letzten Monaten stark gestiegen.

Darüber hinaus trägt die derzeit gute wirtschaftliche Lage sowie die steigende Zahl der Beschäftigten zur anhaltend hohen Kräftenachfrage bei. Mit dem Beschäftigungswachstum nimmt der fluktuationsbedingte Ersatzbedarf zu, da mehr Personen ihren Arbeitsplatz wechseln.

 

 BA X Januar 2016
 
 
Der BA-X ist der aktuellste Stellenindex in Deutschland und beruht auf konkreten Stellengesuchen der Unternehmen. Er signalisiert die Einstellungsbereitschaft in Deutschland und bildet die Entwicklung der Kräftenachfrage am ersten Arbeitsmarkt ab. In den saisonbereinigten Index fließen die bei der BA gemeldeten ungeförderten Arbeitsstellen, sowie die gemeldeten Stellen für Freiberufler, Selbständige und aus der privaten Arbeitsvermittlung ein.