Erneut über 45 Millionen Erwerbstätige im April 2019

DESTATIS

Zahl der Erwerbstätigen steigt um 1,1 % gegenüber Vorjahresmonat 

Im April 2019 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) etwas über 45 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Gegenüber April 2018 nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 1,1 % zu (+488.000 Personen). Das entspricht der Vorjahresveränderungsrate der ersten drei Monate des Jahres 2019.

Die Erwerbslosenzahl war sowohl gegenüber dem Vorjahresmonat als auch gegenüber dem Vormonat rückläufig. Im April 2019 waren 1,38 Millionen Personen erwerbslos, 135.000 weniger als ein Jahr zuvor.

Geringerer Zuwachs als im Fünf-Jahres-Durchschnitt

Im Vormonatsvergleich stieg die Zahl der Erwerbstätigen im April 2019 nach vorläufigen Ergebnissen der Erwerbstätigenrechnung um 138.000 Personen oder 0,3 %. Dies ist jedoch ein geringerer Zuwachs gegenüber dem Vormonat als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre im Monat April (+151.000 Personen). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, nahm die Erwerbstätigenzahl im April 2019 gegenüber März 2019 um 32.000 Personen oder 0,1 % zu.

Bereinigte Erwerbslosenquote im April 2019 unverändert bei 3,2 %

Nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung lag die Zahl der Erwerbslosen im April 2019 bei 1,38 Millionen Personen. Sie war damit um 119.000 Personen niedriger als im Vormonat März. Bereinigt um saisonale und irreguläre Einflüsse betrug die Zahl der Erwerbslosen im April 2019 ebenfalls 1,38 Millionen Personen und lag damit um 11 200 Personen unter dem Ergebnis des Vormonats. Die bereinigte Erwerbslosenquote im April 2019 lag unverändert bei 3,2 %.

 

Methodische Hinweise
Die Erwerbstätigenzahlen aus der Erwerbstätigenrechnung und aus der Arbeitskräfteerhebung unterscheiden sich. Die Abweichungen sind auf die unterschiedlichen eingesetzten Konzepte der beiden Statistiken zurückzuführen.

Erwerbstätige und Erwerbslose werden nach dem Erwerbsstatuskonzept der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gezählt. Die ausgewiesene Erwerbslosigkeit darf deswegen nicht mit der registrierten Arbeitslosigkeit verwechselt werden, die von der Bundesagentur für Arbeit entsprechend dem Sozialgesetzbuch veröffentlicht wird. Für die Berechnung der Erwerbslosenquoten werden im Europäischen Statistischen System einheitlich die Ergebnisse der Arbeitskräfteerhebung zugrunde gelegt.

         

  LINKS  

  • ...

 

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im November 2022
BA: »Stabil bei erkennbaren Auswirkungen der angespannten Lage«  »Insgesamt ist der Arbeitsmarkt stabil. Zwar sind Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung saisonbereinigt erneut gestiegen und Kurzarbeit nimmt wieder zu, die Beschäftigung...
Oktober 2022: Erwerbstätigkeit weiter gestiegen
Im Oktober 2022 waren rund 45,7 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes stieg die Zahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 32.000...
IAB-Arbeitsmarktbarometer 11/22 bleibt stabil
Das IAB-Arbeitsmarktbarometer verblieb im November 2022 bei 100,5 Punkten und zeigt damit keine Verschlechterung gegenüber Oktober Somit liegt der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) weiterhin knapp über der...

Mastodon
Wir benutzen Cookies
Der BildungsSpiegel setzt auf seiner Website sog. Cookies ein. Einige von ihnen sind für den reibungslosen Betrieb essentiell, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern. Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Website zur Verfügung stehen.