Arbeitsmarkt Februar 2017: 1,4 Prozent mehr Erwerbstätige als im Vorjahr

destatisIm Februar 2017 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 43,6 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Gegenüber Februar 2016 nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 614.000 Personen oder 1,4 % zu. Im Januar 2017 war der Anstieg gegenüber dem Vorjahr fast identisch gewesen (+ 612.000 Personen; + 1,4 %). Erwerbslos waren im Februar 2017 rund 1,9 Millionen Personen, 110.000 weniger als ein Jahr zuvor..

Erwerbstaetige Februar 2017Im Vormonatsvergleich stieg nach vorläufigen Ergebnissen der Erwerbstätigenrechnung die Zahl der Erwerbstätigen im Februar 2017 um 64.000 Personen oder 0,1 %. Der Zuwachs gegenüber Januar 2017 war somit in absoluten Zahlen doppelt so hoch wie im Durchschnitt der letzten fünf Jahre (+ 30.000 Personen). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, nahm die Erwerbstätigenzahl im Februar 2017 gegenüber dem Vormonat um 50.000 Personen oder 0,1 % zu.

Nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung lag die Zahl der Erwerbslosen im Februar 2017 bei 1,87 Millionen Personen. Im Vergleich zum Vormonat nahm sie um 7,5 % oder 125.000 Personen zu. Bereinigt um saisonale und irreguläre Einflüsse, betrug die Zahl der Erwerbslosen 1,68 Millionen Personen. Sie war damit um rund 3.000 Personen niedriger als im Vormonat. Die bereinigte Erwerbslosenquote lag im Februar 2017 bei 3,9 %.

Methodische Hinweise:
Die Erwerbstätigenzahlen aus der Erwerbstätigenrechnung und aus der Arbeitskräfteerhebung unterscheiden sich. Die Abweichungen sind auf die unterschiedlichen eingesetzten Konzepte der beiden Statistiken zurückzuführen.

Erwerbstätige und Erwerbslose werden nach dem Erwerbstatuskonzept der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gezählt. Die ausgewiesene Erwerbslosigkeit darf deswegen nicht mit der registrierten Arbeitslosigkeit verwechselt werden, die von der Bundesagentur für Arbeit entsprechend dem Sozialgesetzbuch veröffentlicht wird. Für die Berechnung der Erwerbslosenquoten werden im Europäischen Statistischen System einheitlich die Ergebnisse der Arbeitskräfteerhebung zugrunde gelegt.

 

 

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