Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt (IfGZ)

Deutscher Bundestag 2

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im vergangenen Herbst eine Ausschreibung zum Aufbau eines »Instituts für gesellschaftlichen Zusammenhalt« veröffentlicht. In ihrer Antwort schreibt die Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke, dass »Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen beziehungsweise juristische Personen, die den Zuwendungszweck und die besonderen Zuwendungsvoraussetzungen erfüllen«, antragsberechtigt sind.

Das BMBF verwende den Begriff »Heimat« im Kontext der genannten Ausschreibung als sozialwissenschaftliches Konstrukt, dessen Ausdifferenzierung der Wissenschaft obliege. Die Auswahl der Antragsteller, die gemeinsam die konzeptionellen Grundlagen des Instituts für gesellschaftlichen Zusammenhalt (IfGZ) ausarbeiten sollen, erfolge in einem wissenschaftsgeleiteten, wettbewerblichen Verfahren.

Ferner betont die Bundesregierung, dass die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland einen Blick auf regionale Differenzen sowie regional und lokal gewachsene Gegebenheiten erfordere. Es werde daher eine räumliche Streuung der Institutionen in verschiedenen Regionen Deutschlands angestrebt. Dabei stellten Forschungsinstitutionen der neuen Länder einen integralen Bestandteil dar.

 

  

 

Sozial ungleiche Bildungschancen: Das ist der Forschungsstand
Ob in der frühkindlichen Bildung, in der Schule, in der beruflichen Ausbildung oder im Hochschulbereich: Der soziale Hintergrund der Lernenden übt stets einen Einfluss auf ihren Bildungserfolg aus. Die dazu verfügbare Studienlage unterscheidet...
Stifterverband: Wirtschaft investiert wieder mehr in Forschung und Entwicklung
Insgesamt haben sich die internen Aufwendungen der Unternehmen in Deutschland für Forschung und Entwicklung (FuE) im Jahr 2021 gegenüber dem schwachen Vorjahr um knapp sechs Prozent erhöht. Besonders hohe Wachstumsraten zeigen Informations-...
HRK legt Vorschläge zur Weiterentwicklung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes vor
In der aktuellen Diskussion um die Weiterentwicklung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) weist die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) die Politik noch einmal auf die systemische Bedeutung des Sonderbefristungsrechts in der und für die...

Mastodon
Wir benutzen Cookies
Der BildungsSpiegel setzt auf seiner Website sog. Cookies ein. Einige von ihnen sind für den reibungslosen Betrieb essentiell, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern. Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Website zur Verfügung stehen.