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Wie kann digitale Weiterbildung in der Altenpflege Nutzen stiften?

ADAPT

IAT und PH Freiburg starten Online-Befragung

Weiterbildung in der beruflichen Pflege ist ein wichtiger Ansatz, um dem Fachkräftemangel in der Branche zu begegnen und berufliche Entwicklungsperspektiven zu eröffnen. Betriebliche Weiterbildung in der Altenhilfe erfolgt jedoch nur selten unter Berücksichtigung individueller Kompetenzprofile und -bedarfe. Bedarfsgerechtes Lernen und die Berücksichtigung individueller Lernpräferenzen und Lernerfordernisse kann durch digitale Technologien unterstützt werden.

Das vom BMBF geförderte Projekt ADAPT entwickelt ein digitales Weiterbildungsunterstützungssystem, um berufliche Weiterbildungsangebote an den Wandel von Versorgungs- und Arbeitsprozessen und individuellen Lernbedarf anzupassen. Ziel ist es, individuelle Lernprozesse besser zu unterstützen. Im bisherigen Projektverlauf wurde deutlich, dass die Beschäftigten das Gefühl haben, immer weniger Zeit im Lernen und zur Wissenserweiterung zu haben. Digitales Lernen und die damit verbundene Flexibilität von Ort und Zeit wird als geeignete Lösung gesehen, für die es aber aktuell noch keine ausreichenden betrieblichen Regelungen und Vereinbarungen gibt.

Mit der Online-Befragung soll identifiziert werden, unter welchen Bedingungen digital gestütztes Lernen in der Weiterbildung der Altenpflege derzeit umgesetzt wird und welche Erwartungen Pflegende an digital unterstützte Lernprozesse haben.

Die Online-Befragung richtet sich an beruflich Pflegende und Betreuungskräfte (z.B. Pflegefachpersonen, Pflegehilfskräfte, Assistenz- und Betreuungskräfte) in der Altenpflege (stationäre Langzeitpflege, ambulante Dienste, Kurzzeit- und Tagespflege). Die Befragung wird vom Institut Arbeit und Technik (IAT), Westfälische Hochschule (Gelsenkirchen) in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg (PH Freiburg) durchgeführt.

Die aus der Befragung gewonnenen Erkenntnisse liefern wichtige Hinweise, wie digital gestütztes Lernen bedarfs- und nutzer*innengerecht gestaltet und betriebliche Unterstützungsstrukturen aus Sicht beruflich Pflegender organisiert sein sollten.

Die Umfrage ist bis zum 26.06.2022 freigeschaltet und erfolgt anonym, persönliche Daten werden nicht erhoben. Rückschlüsse auf Personen sind daher ausgeschlossen.