Bundesregierung: Fachkräftegewinnung in der Bildung

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Koalitionsvertrag setzt Schwerpunkt auf Fachkräfte für Schulen und Kitas

Die Bundesregierung will die Fachkräftegewinnung für Schulen und Kitas verstärkt vorantreiben. In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen bekräftigt sie ihre Absicht, die duale Ausbildung im Erzieherberuf attraktiver zu machen und ausländische Berufsabschlüsse schneller anzuerkennen.

Attraktivere Ausbildung durch duale Modelle

Laut Antwort der Bundesregierung ist ein zentrales Ziel, die duale Ausbildung für Erzieherberufe einzuführen – dabei soll der anerkannte Qualifikationsrahmen erhalten bleiben. Das Modell soll vergütete, praxisnahe Ausbildungsformen bieten, ähnlich der bewährten dualen Berufsausbildung.

Diese Konzepte orientieren sich an bisherigen dualisierten Landesformaten, mit dem Ziel, mehr Menschen für die Erziehungsberufe zu gewinnen.

Beschleunigte Anerkennung ausländischer Abschlüsse

Weiterhin hebt die Regierung hervor, die Anerkennungsfrist für ausländische Berufsabschlüsse deutlich zu verkürzen. Dies soll die Integration qualifizierter Fachkräfte aus dem Ausland erleichtern und so den Fachkräftemangel in Schulen und Kindertagesstätten lindern.

Förderung der Aufstiegsfortbildung

Zwischen 2020 und 2024 wurden 257.072 Aufstiegsfortbildungen zum/zur staatlich anerkannten Erzieher*in durch das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) gefördert. Die Bundesregierung plant demnach auch eine Weiterentwicklung dieses Förderinstruments, um die Qualifizierung im Erziehungsbereich stärker zu unterstützen.

Koalitionsvertrag als Leitlinie

In der Antwort verweist die Bundesregierung mehrfach auf den Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD, der den Rahmen für diese Maßnahmen bildet. Die Stärkung der Fachkräfte in Erziehungseinrichtungen bleibe damit ein zentraler Schwerpunkt der Bildungspolitik. 


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