Hermann-Schmidt-Preis 2025 ausgeschrieben

Wettbewerbsthema: »Künstliche Intelligenz in der beruflichen Bildung – Innovationen für Aus- und Weiterbildung«
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) rückt im Jahr 2025 die praxisnahe Nutzung von »Künstlicher Intelligenz« (KI) in der beruflichen Aus- und Weiterbildung ins Rampenlicht.
Mit dem Hermann-Schmidt-Preis werden Projekte ausgezeichnet, die innovative Konzepte zur Integration von KI erfolgreich umgesetzt haben. Ziel ist es, die Transformation der Arbeitswelt aktiv zu gestalten und zukunftsfähige Kompetenzen zu fördern.
KI-Kompetenzen als Schlüssel zur Arbeitswelt von morgen
KI ist aus der modernen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Automatisierte Assistenzsysteme, intelligente Wartungssoftware und datengetriebene Produktionssteuerung prägen zahlreiche Branchen. Umso wichtiger sei es, so betont das BIBB, dass Auszubildende und Fachkräfte frühzeitig und systematisch auf diese Veränderungen vorbereitet werden. Die Vermittlung von KI-Kompetenzen müsse daher ein integraler Bestandteil der beruflichen Bildung sein.
Lernorte als Innovationszentren
Lernorte der beruflichen Bildung stehen vor der Aufgabe, KI nicht nur als technologische Entwicklung zu verstehen. Sie müssten KI vielmehr didaktisch, methodisch und organisatorisch in ihre Bildungsprozesse einbinden. Besonders gefragt seien praxisnahe Modelle, innovative Lernmedien, neue Weiterbildungsangebote sowie Lernsettings und Ausbildungskonzepte, die als Leuchttürme für die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung dienen können.
Wettbewerb: Innovationen sichtbar machen
Der diesjährige Hermann-Schmidt-Preis steht unter dem Motto »Künstliche Intelligenz in der beruflichen Bildung – Innovationen für Aus- und Weiterbildung«. Ausgezeichnet werden Projekte, die:
- KI-Technologien erfolgreich und praxisnah in der beruflichen Aus- oder Weiterbildung integriert haben,
- neue didaktische Konzepte oder Tools zur Förderung von KI-Kompetenzen entwickelt haben,
- als betriebliche oder überbetriebliche Leuchtturmprojekte mit Modellcharakter gelten,
- Lernortkooperationen mit Fokus auf KI stärken,
- Bildungspersonal qualifizieren, um KI in Ausbildungskontexte einzubringen.
Preisvergabe und Teilnahmebedingungen
Eine unabhängige Fachjury vergibt den mit 3.000 Euro dotierten Hauptpreis. Zusätzlich können Sonderpreise in Höhe von jeweils 1.000 Euro verliehen werden. Die Preisverleihung findet am 27. und 28. Januar 2026 im Rahmen der Fachveranstaltung »Zukunft gestalten! Künstliche Intelligenz in der beruflichen Bildung« im BIBB in Bonn statt.
Teilnahmeberechtigt sind Betriebe, berufliche Schulen sowie Bildungseinrichtungen in Kooperation mit Betrieben und/oder Schulen. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 10. Oktober 2025 beim BIBB eingereicht werden.
Die Bewerbungsunterlagen sowie eine Checkliste der Fachjury zu den Anforderungen an die Wettbewerbsbeiträge finden Sie über den Link unten auf der Seite.
Hintergrund
Ziel des 1996 vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ist es, innovative Entwicklungen in der Berufsbildungspraxis zu initiieren, zu fördern und öffentlich bekannt zu machen. Mit dem jährlich vom Verein verliehenen »Hermann-Schmidt-Preis« werden besondere Leistungen in ausgewählten Bereichen der beruflichen Bildung ausgezeichnet. Namensgeber des Wettbewerbs ist Prof. Dr. Hermann Schmidt, der von 1977 bis 1997 Präsident des BIBB war.
Ähnliche Themen in dieser Kategorie
Lebenslanges Lernen wird zur Schlüsselstrategie für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands Der tiefgreifende wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Wandel zwingt Politik, Betriebe und Individuen dazu, Weiterbildung neu zu organisieren. Nicht punktuelle …
Künstliche Intelligenz in der beruflichen Bildung: Drei Projekte ausgezeichnet »Künstliche Intelligenz in der beruflichen Bildung – Innovationen für Aus- und Weiterbildung« - so lautete das Thema des Wettbewerbs um den »Hermann-Schmidt-Preis 2025«. Für ihre herausragenden …
Transformation und Resilienz: Die Schwerpunkte der EPALE-Erwachsenenbildung 2026 Die europäische Plattform für Erwachsenenbildung (EPALE) richtet ihre Programmatik für das Jahr 2026 konsequent auf den strukturellen Wandel und die Zukunftsfähigkeit des Bildungssektors aus. Im …
Relevanz von Kompetenzen in einer dynamischen Arbeitswelt Die kontinuierliche Transformation der Arbeitsmärkte durch Automatisierung und technologischen Fortschritt verändert die Anforderungen an die Erwerbstätigen grundlegend. In diesem Kontext rückt das neue …
