Weiterbildungsguide gr

Anzeige

Anzeige

 

ANZEIGEN

Anzeige

Weiterbildung

Personalmanagement

Beruf & Arbeit

Bundesregierung: Pakt für Forschung fördert Innovation

Deutscher Bundestag 2

Seit 2005 holt Deutschland in der Spitzengruppe der innovationsstärksten Volkswirtschaften kontinuierlich auf und schneidet im Vergleich der großen Volkswirtschaften am besten ab. In der Europäischen Union trägt Deutschland heute knapp 30 Prozent der gesamten Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Europa, heißt es im Bericht »Pakt für Forschung und Innovation Monitoring-Bericht 2016« der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft, auf den sich die Bundesregierung in ihrer Antwort bezieht. Bündnis 90/Die Grünen hatten in einer Kleinen Anfrage nach der Entwicklung des Pakts für Forschung und Innovation (PFI) gefragt.

Im Jahr 2005 haben Bund und Länder den PFI geschlossen, der ein wichtiges Instrument zur innovativen Gestaltung des Wissenschaftssystems ist, unterstreicht die Bundesregierung. Mit der Fortschreibung der dritten Phase des PFI von 2016 bis 2020 soll vor allem der Transfer von Erkenntnissen in die Wirtschaft und die Gesellschaft gestärkt, die Digitalisierung als strategisches Handlungsfeld verankert, der europäische Forschungsraum gestaltet und der Fokus auf Forschungsinfrastrukturen geschärft werden, schreibt die Bundesregierung.

Der PFI fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die vier großen Organisationen der außeruniversitären Forschung: die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung, die Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften und Leibniz-Gemeinschaft. Diese verpflichten sich auf forschungspolitische Ziele, deren Umsetzung sie selbst ausgestalten. Dafür erhalten die Wissenschaftsorganisationen finanzielle Planungssicherheit durch regelmäßige Budgetzuwächse.

Die dritte Paktperiode garantiere den Wissenschaftsorganisationen einen jährlichen Aufwuchs der Zuwendung um drei Prozent, der allein vom Bund finanziert werde. Neben der internationalen Zusammenarbeit bei der Bewältigung der großen globalen Herausforderungen sollte dabei nach Ansicht von Bündnis 90/Die Grünen der Schutz der Wissenschaftsfreiheit und die positive Rolle der Wissenschaft als internationale Dialogplattform der Zivilgesellschaften verstärkt in den Blick genommen werden.

Forschung und Entwicklung sowie technologische Leistungsfähigkeit seien zentrale Faktoren für Wachstum und Wohlstand, heißt es im Monitoringbericht. Bemerkenswert sei, dass der Anteil von forschungs- und wissensintensiven Sektoren an der Wertschöpfung in Deutschland besonders hoch sei. Im Bereich der hochwertigen Technologien weise Deutschland den höchsten Wertschöpfungsanteil auf, bei den Spitzentechnologien liege Deutschland auf dem dritten Platz. Beim Export von forschungsintensiven Waren und Dienstleistungen mit einem Anteil von rund 12 Prozent am Welthandelsvolumen gehöre Deutschland zu den Spitzenreitern. Fünf der zehn forschungsstärksten Unternehmen Europas kämen aus Deutschland. Die gestiegene Innovationskraft wirke sich auch auf dem Arbeitsmarkt positiv aus: Von 2005 bis 2013 seien allein in der Forschung rund 113.000 neue Arbeitsplätze entstanden.

 

 

Das könnte Sie auch interessieren...

Gewerkschaft fordert deutlich mehr Anstrengung für Bildung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft zu Budgetzahlen für Bildung, Forschung und Wissenschaft des Statistischen Bundesamtes  Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft...
8,8 Milliarden Euro mehr für Bildung, Forschung und Wissenschaft im Jahr 2015
Im Jahr 2015 wurden in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 275,8 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft...
DIE LINKE: Geschlechtergerechtigkeit in der Wissenschaft durchsetzen
Feste Frauenquoten im Wissenschaftssystem forderte die Vertreterin der Linken bei der Vorstellung des Antrags »Geschlechtergerechtigkeit in der Wissenschaft durchsetzen« im...
Schleswig-Holstein: 1,2 Millionen Euro Förderung für Weiterbildungsangebote
Geförderte Themenbereiche: Cyber Security, Digitalisierung und Innovationsmanagement  Mit einer Gesamtfördersumme von knapp 1,2 Millionen Euro entwickeln die...
Innovationspolitik ist auf gutem Weg
Deutschland kann auf wichtige Erfolge in seiner Forschungs- und Innovationspolitik blicken. Seit 2005 sind beachtliche Verbesserungen in den Bereichen der öffentlichen und...
Bildung soll internationaler werden
Die Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung  Das Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystem Deutschlands muss...
Wissenschaft ist international
Gemeinsame Stellungnahme von Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Deutschem Akademischem Austauschdienst (DAAD), Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG), Helmholtz-Gemeinschaft (HGF),...
Vernetzt, Innovativ, International
Kabinett verabschiedet Strategie zur Internationalisierung von Bildung und Forschung      Das Bundeskabinett hat am 1. Februar 2017 die Strategie der...
Neue politische Idee für Europa: Bildungs-, Forschungs- und Innovationsgemeinschaft
HRK-Präsident: »Stärkste Bindekraft in einer existenziellen Krise«    Am morgigen Dienstag (24. Januar 2017) wird die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) eine Europ...
Eva Quante-Brandt ist neue GWK-Vorsitzende im Jahr 2017
Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde die BMBF-Chefin Johanna Wanka gewählt   Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und...
Das Bildungs- und Forschungsjahr 2016 in Zahlen
125.000 begabte Fachkräfte wurden in den letzten 25 Jahren mit Hilfe des Weiterbildungsstipendiums dabei unterstützt, sich weiter zu qualifizieren. Das Stipendium kann für...
Umfrage: Bürokratie an den Universitäten schadet der Lehre
Hochschullehrerumfrage zeigt große Unzufriedenheit mit Reformen  Fast die Hälfte ihrer Arbeitszeit sind Universitätsprofessoren heute nicht mehr mit Forschung und Lehre...

iwwb