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»Digitale Bildungsoffensive«: Großer Förderbedarf bei Erwachsenen

SVEB

Der Schweizer Bundesrat hat heute Bericht und Aktionsplan »digitale Bildung« von Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann gutgeheissen. Über Investitionen bis zu 200 Millionen Franken für die Jahre 2019/2020 soll im Herbst entschieden werden. Der SVEB fordert, dass ein wesentlicher Teil der Investitionen in die Weiterbildung fliesst. Er weist auf den grossen Nachholbedarf bei Erwachsenen hin.

Die Digitalisierung stellt nicht allein eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit dar, sondern ist auch eine der grössten Chancen für die Schweiz, um im internationalen Wettbewerb eine herausragende Stellung zu bewahren. Dies setzt jedoch voraus, dass jene Kompetenzen, die im Zuge der Digitalisierung stärker gefordert werden, auch entsprechend vermittelt und gefördert werden.

»Ich begrüsse das Vorhaben des Bundesrats sehr. Wichtig ist nun, dass die Gelder auch richtig eingesetzt werden«, sagt Matthias Aebischer, Nationalrat und SVEB-Präsident.

Tatsächlich ist der Vorstoss von Wirtschaftsminister Schneider-Ammann im Grundsatz zu begrüssen. Der SVEB weist darauf hin, dass schätzungsweise 1,5 Millionen Menschen in der Schweiz über keine oder geringe IKT-Kenntnisse verfügen. Allein dies ist untragbar in einer digitalen Gesellschaft. Den grössten Förderbedarf sieht der SVEB entsprechend bei den Erwachsenen.

Basierend auf Art. 13–16 des WeBiG können sich Bund und Kantone für eine effiziente Förderung der IKT-Grundkompetenzen einsetzen. Sie ermöglichen damit einen flächendeckenden Zugang aller Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz zur digitalen Gesellschaft.

Das Weiterbildungsgesetz sowie das Berufsbildungsgesetz wiederum stellen die Grundlage dar, damit der
Bund Anreize für Arbeitgebende schaffen kann, damit diese proaktiv in die Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden investieren und sich so dem digitalen Wandel anpassen können. Dazu gehören neben IKT-Kompetenzen auch Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen.

»Viele Leute haben einen Weiterbildungsbedarf im digitalen Bereich. Holen wir sie nicht ab, verlieren sie früher oder später ihren Job«, so Matthias Aebischer.

Der SVEB als Dachverband der Weiterbildung setzt sich auch dafür ein, dass die Weiterbildungsanbieter den kommenden Herausforderungen gewachsen sind und sowohl Lerninhalte wie auch Lern- und Lehrmethoden dem digitalen Wandel folgen. Auch in diesem Zusammenhang sind konkrete Projekte und eine entsprechende Förderung notwendig.

 

 

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