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Buntenbach (DGB): Jetzt in Weiterbildung investieren!

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DGB2

Am vergangenen Freitag veröffentlichte die Bundesagentur für Arbeit die Arbeitsmarktzahlen des Monats März und konstatierte dabei eine »stärkere Frühjahrsbelebung als üblich«. Die Zahl arbeitsloser Menschen hat diesen Angaben zufolge von Februar auf März um 100.000 auf 2.662.000 abgenommen. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre ist die Arbeitslosigkeit im März um 78.000 gesunken. Saisonbereinigt ergibt sich ein Rückgang von 30.000 im Vergleich zum Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr waren 183.000 weniger Menschen arbeitslos gemeldet.

Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen äußerte sich DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach in Berlin und forderte dabei verstärkte Investitionen in die Weiterbildung:

»Auch wenn es am Arbeitsmarkt gerade rund läuft und viele neue Stellen entstehen, bleibt ein weiter Weg, um die tiefe Spaltung am Arbeitsmarkt zu überwinden. Nie war die Situation günstiger, auch Langzeitarbeitslose zu integrieren. Besonders im Hartz-IV-Bereich müssen mehr Anstrengungen unternommen werden, um die Menschen zu qualifizieren und ihnen so eine langfristige Perspektive am Arbeitsmarkt zu bieten. Darüber hinaus ist gerade in diesem Bereich öffentlich geförderte Beschäftigung mit Perspektive nötig.

Jetzt muss mehr in Weiterbildung investiert werden. Die Digitalisierung wird die Arbeitswelt schnell verändern. Umso wichtiger ist es, mehr in betriebliche Weiterbildung zu investieren, und zwar bevor Entlassungen drohen. Die Agenturen für Arbeit stellen den Unternehmen bereits heute Geld zur Verfügung, damit sie Beschäftigte mit geringer Qualifikation oder in einem höheren Lebensalter weiterbilden können. Diese Fördermittel müssen die Unternehmen endlich auch nutzen. Das Geld steht gleichermaßen bereit für die Weiterbildung von geflüchteten Menschen, um sie qualifiziert in Arbeit zu bringen. Bisher werden diese Menschen überwiegend in Bereichen mit geringen beruflichen Anforderungen beschäftigt. Das ist keine Perspektive. Besser wäre, wenn die Unternehmen diese Fördermittel für Qualifizierung „on the job“ einsetzen würden«.

 

 

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