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Weiterbildungsmarkt Europa mit guten Umsatzprognosen

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Europas Anbieter für Weiterbildung rechnen für 2017 mit einem Umsatzplus. Dies geht aus einer kursfinder-Umfrage in fünf Ländern hervor  

Die befragten Weiterbildungsanbieter in Deutschland blicken zufrieden auf das vergangene Jahr zurück: Für sie verlief 2016 mehrheitlich positiv. 54 % gaben an, dass die Ausgaben für Fort- und Weiterbildung gestiegen seien, was sich in ihren Umsätzen bemerkbar gemacht hat. Weniger als die Hälfte hat den Eindruck, dass die Investitionen gleich geblieben oder zurückgegangen seien. Die anderen Länder sehen die Entwicklung nicht ganz so positiv. Die Anbieter in Frankreich, Großbritannien, Schweden und Finnland verneinen, dass die Ausgaben für Fort- und Weiterbildung im letzten Jahr gewachsen seien.

Allerdings zeigen sich die europäischen Anbieter für Weiterbildung zuversichtlich, was die Zukunft anbelangt. Die Hälfte der Befragten in Deutschland geht davon aus, dass die Umsätze 2017 auf dem Vorjahresniveau gehalten werden können. 48 % rechnen sogar mit einem Umsatzplus. Auch in den anderen Ländern blicken die Anbieter rosig in die Zukunft: 47 % der Franzosen gehen von steigenden Umsätzen, 42 % von gleichbleibenden Umsätzen aus. In Finnland rechnen 50 % der Befragten mit einem Umsatzplus, weitere 34 % mit gleichbleibendem Umsatz. In Großbritannien sind die Befragten noch optimistischer in ihrer Einschätzung: 72 % rechnen in diesem Jahr mit einer Umsatzsteigerung, nur 6 % prognostizieren einen Umsatzrückgang.

Welche Trends können die europäischen Weiterbildungsanbieter beobachten?

Inhouse-Schulungen und offene Seminare sind besonders gefragt – darin sind sich die Umfrageteilnehmer einig. Am erfolgreichsten sind in Deutschland (48 %) offene Kurse, ebenso in Schweden und Großbritannien. In Frankreich und auch in Finnland ist die Nachfrage nach Inhouse-Schulungen am größten, wie rund die Hälfte (50 und 51,5 %) der dortigen Befragten angeben. E-Learning spielt entgegen des Trends hin zu Digitalisierung in allen europäischen Ländern eine untergeordnete Rolle: Lediglich 4 % der Weiterbildungsanbieter in Deutschland sehen darin ihre erfolgreichste Weiterbildungsform – in den skandinavischen Ländern sind es sogar noch weniger.

Wie schaffen es Trainingsanbieter, auf dem umkämpften Markt erfolgreich zu sein?

Die Umfrageteilnehmer setzen allesamt auf drei wesentliche Faktoren:

  1. Qualität der Weiterbildungsinhalte
  2. Qualität der Dozenten
  3. Reputation und Markenimage

Als wichtigsten Erfolgsfaktor führen die Befragten in Deutschland, Großbritannien und Finnland mehrheitlich die Qualität der Weiterbildungsinhalte an. In Frankreich spielt dagegen die Qualität des Dozenten eine noch wichtigere Rolle. In Schweden wird die Liste der Erfolgsfaktoren von Reputation und Markenimage angeführt, was in Deutschland im Ranking erst Platz drei belegt.

Hintergrund
Die Ergebnisse basieren auf den Antworten von 436 Weiterbildungsanbietern in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Schweden und Finnland. Die Untersuchung wurde Ende 2016 / Anfang 2017 via Online-Befragung durchgeführt.

 

 

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